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Mitteldeutschland Tieffrost mit bis zu -24 Grad in Sachsen
Region Mitteldeutschland Tieffrost mit bis zu -24 Grad in Sachsen
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13:16 21.01.2019
Dichter Nebel über einer Landstraße am Stadtrand von Leipzig: Während es rund um die Messestadt bis zu minus 11 Grad kalt war, fiel das Thermometer im Erzgebirge auf den Tiefstwert von minus 24 Grad. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Leipzig

In der zweiten Hälfte des Winters sind Minusgrade und teils strenger Frost nun auch in Deutschland verbreitet. In der Nacht zum Montag wurden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit minus 18,6 Grad die tiefsten Temperaturen gemessen. An privaten Wetterstationen wurden teils noch tiefere Temperaturen verzeichnet. Auch im bayerischen Zwiesel war es mit minus 16,4 Grad besonders kalt. Im hessischen Burgwald-Bottendorf wurden minus 13,9 Grad gemessen.

In den tieferen Lagen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lagen die Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad unter dem Gefrierpunkt, sagte ein DWD-Sprecher. Das Messthermometer der Wetterstation Dresden-Klotzsche zeigte in der Nacht einen Tiefstwert von minus 9 Grad. Für die Messestadt Leipzig registrierten die Experten sogar Werte bis minus 11,2 Grad. Dichter Nebel erschwerte in Teilen des Landes die Sicht auf die totale Mondfinsternis am Morgen.

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Zum letzten Mal bis 2022 gab es am Montag in diesen Breiten eine totale Mondfinsternis zu sehen. Es war nicht nur einfach eine Mondfinsternis – es war ein Super-Blutmond.

Mit eisigem Wetter müssen die Menschen auch in den kommenden Tagen rechnen, sagte der Meteorologe. Nur tagsüber näherten sich die Temperaturen der Null-Grad-Grenze. Auch ein paar Schneeflocken könnten fallen - vermutlich aber nur im nördlichen Sachsen-Anhalt, hieß es.

Von DNN