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Mitteldeutschland „Theodor“ und „Valentin“ bringen Regen – Entspannung in Wäldern
Region Mitteldeutschland „Theodor“ und „Valentin“ bringen Regen – Entspannung in Wäldern
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16:20 28.04.2019
Die Niederschläge der vergangenen Tage haben das Waldbrandrisiko deutlich gesenkt. Quelle: Patrick Pleul/dpa
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Leipzig

Gewitter, örtlicher Starkregen, Schauer: Mit den Niederschlägen von Tief „Theodor“ hat sich das Brandrisiko in den sächsischen Wäldern am Wochenende stark verringert. Samstag galt in allen Regionen des Freistaates die Stufe 1 für sehr geringe Gefahr, am Sonntag war die Karte geteilt: der Osten mit Ausnahme der Sächsischen Schweiz und des südlichen Teils des Landkreises Meißen rutschte zwischenzeitlich in die Alarmstufe 2, der Rest blieb in der untersten Kategorie. Nach einem weitgehend trockenen Tag naht von Osten Tief „Valentin“ – mit noch mehr Regen, wie ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig sagte.

Noch am Freitag hatte für die nördlichen Gebiete des Landes die höchste Waldbrandwarnstufe fünf gegolten. „In den letzten 36 Stunden fielen 10 bis 20 Liter Regen pro Quadratmeter, örtlich bis 25 Liter“, sagte der Meteorologe am Sonntag. In Heida bei Riesa kamen sogar 27 Liter runter. Nur die Oberlausitz habe mit 2 bis 5 Liter weniger Nass abbekommen. „Immerhin, es war ein Anfang.“ Der Blick in die kommende Woche mache Hoffnung, dass sich keine größere Trockenheit aufbaut. Nach einem schauerarmen Sonntag ziehe eine neue Regenfront von Polen über den Freistaat, die 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter Regen bringt, nur im Norden weniger.

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„Das entspannt die Lage“, sagte der Meteorologe mit Blick auf die Waldbrandgefahr. Die Übersichtskarte von Sachsenforst ist in der Prognose bis einschließlich Dienstag tatsächlich überall grün: sehr geringe Gefahr. „Die Trockenheit ist deshalb noch lange nicht weg, dafür braucht es mehr von diesen Regenfronten.“ Es bleibe die ganze Woche wechselhaft bei kühleren Temperaturen. „Am Montag werden es nur 12 bis 15 Grad, im Gebirge 10 Grad.“ Das erste Maiwochenende sehe dann nach Kaltluft aus – und Schnee.

dpa