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Mitteldeutschland Streit um höheren Rundfunkbeitrag
Region Mitteldeutschland Streit um höheren Rundfunkbeitrag
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16:17 17.02.2020
Der Rundfunkbeitrag fällt für jede Wohnung an. Quelle: dpa
Leipzig

Die mögliche Anhebung des Rundfunkbeitrags hat in Sachsen einen politischen Streit ausgelöst. Die LVZ hatte berichtet, dass die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) am Donnerstag ihren Bericht zur künftigen Finanzausstattung der öffentlich-rechtlichen Sender vorstellen und dabei eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent auf 18,36 Euro pro Monat vorschlagen wird.

„Diese moderate Erhöhung muss jetzt politisch umgesetzt und um Verständnis in der Bevölkerung geworben werden“, sagte die medienpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Claudia Maicher, am Montag in Dresden. Dagegen kritisierte der medienpolitische Sprecher der AfD, Torsten Gahler:„Der Staatsfunk scheint den Mund nicht voll zu kriegen und will erneut die Zwangsgebühren erhöhen.“ Dem werde die AfD entschieden widersprechen.

Die geplanten 86 Cent wären die erste spürbare Erhöhung seit 2009. 2013 erfolgte die Umstellung von der Rundfunkgebühr auf einen Rundfunkbeitrag.

Von Roland Herold

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