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Mitteldeutschland So kaputt sind Sachsens Bundesstraßen
Region Mitteldeutschland So kaputt sind Sachsens Bundesstraßen
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14:22 07.04.2019
Der schlechte Zustand der Bundesstraßen führt in Sachsen zu Problemen. (Symbolbild) Quelle: Uwe Zucchi/dpa
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Leipzig/Berlin

Der Zustand von Sachsens Bundesstraßen ist so schlecht, dass mehr als jeder dritte Kilometer intensiv beobachtet werden muss. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des sächsischen FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst hervor.

Mit einem Anteil von 37 Prozent liegt der Wert weit über dem Bundesschnitt von 17,1 Prozent. Das sei ein Ergebnis jahrelanger Versäumnisse in der Verkehrspolitik, kommentierte Herbst diese Werte. Zuvor hatte MDR Aktuell über die Auswertung berichtet.

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Dringender Handlungsbedarf bei jedem fünften Kilometer

Der Zustand der Fahrbahnoberflächen von Bundesstraßen und Autobahnen wird alle vier Jahre überprüft und in fünf verschiedene Kategorien eingeordnet. Der zweitschlechteste Wert zieht eine intensive Beobachtung nach sich, heißt es in dem Papier.

Der schlechteste Wert markiert dringenden Handlungsbedarf. Das kann bedeuten, dass die Abschnitte ausgebessert oder saniert werden. Aber auch das Sperren von Spuren oder zusätzliche Tempolimits können die Folge sein. In Sachsen lag laut Übersicht mehr als jeder fünfte Bundesstraßenkilometer in diesem roten Bereich.

Autobahnen besser als der Bundesschnitt

In den Nachbarbundesländern steht wie in Sachsen etwa ein Drittel der Bundesstraßen unter Beobachtung: In Thüringen waren es 34 Prozent, in Sachsen-Anhalt 30 Prozent. Jeweils rund 18,3 Prozent lagen den Angaben nach in dem Bereich, der eine Ausbesserung oder Sanierung erfordert.

Deutlich besser sieht hingegen der Zustand der Autobahnen in allen drei Ländern aus - auch im Vergleich zum Bundesschnitt: Deutschlandweit fiel voriges Jahr jeder zehnte Autobahnkilometer in den roten Bereich. In Sachsen waren es hingegen 7,2 Prozent, in Sachsen-Anhalt 6,2 und in Thüringen 5,3 Prozent.

Von LVZ/dpa/jhz

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