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Mitteldeutschland Sigmund Jähn in Strausberg zu Grabe getragen
Region Mitteldeutschland Sigmund Jähn in Strausberg zu Grabe getragen
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11:45 07.10.2019
Sigmund Jähn, aufgenommen nach seinem erfolgreichen Flug mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus 31 zur Raumstation MIR im August 1978 Quelle: dpa
Strausberg

Der erste Deutsche im All, DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn, ist im engsten Familienkreis beigesetzt worden. Jähn habe seine letzte Ruhestätte schon am vergangenen Freitag in Strausberg (Märkisch-Oderland) gefunden, sagte ein Sprecher der Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag. Jähn war am 21. September im Alter von 82 Jahren gestorben.

Am 26. August 1978 war Jähn vom Weltraumbahnhof Baikonur aus mit dem Raumschiff „Sojus 31“ zur Orbitalstation Saljut 6 gestartet. Gemeinsam mit dem sowjetischen Kommandanten Waleri Bykowski (1934-2019) war er 7 Tage, 20 Stunden und 49 Minuten im All. Er umkreiste die Erde 125 Mal. Erst 1983 startete mit dem Astronauten Ulf Merbold ein zweiter Deutscher ins All.

Sigmund Jähn zeigt Erinnerungsfotos. Quelle: Lutz Hannemannn

Jähn, der aus dem sächsischen Dorf Morgenröthe-Rautenkranz stammte, hatte ursprünglich Buchdrucker gelernt. Dann ging er zur Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) und wurde Jagdflieger. Wegen seiner bescheidenen Art war er sehr beliebt. Nach der Wende war Jähn für das DLR und die Europäische Weltraumorganisation (Esa) tätig.

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Von MAZonline

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