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Mitteldeutschland Sieger des Bundesfinales der Mathematik-Olympiade gekürt – zwei Sachsen dabei
Region Mitteldeutschland Sieger des Bundesfinales der Mathematik-Olympiade gekürt – zwei Sachsen dabei
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19:04 16.06.2018
Christian Noaghiu (l.) vom Oskar-von-Miller-Gymnasium München und Lars Becker von der Max-Planck-Schule Rüsselsheim halten nach der Siegerehrung der Mathematik-Olympiade ihre Medaillen. Christian Noaghiu belegte in der Olympiaklasse 08 den ersten Platz und Lars Becker erreichte den ersten Platz in der Olympiaklasse 12. Quelle: dpa
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Würzburg

Kleine und größere Zahlenkünstler aus ganz Deutschland sind beim Bundesfinale der Mathematik-Olympiade ausgezeichnet worden. In Würzburg vergaben die Organisatoren am Samstag 12 Gold-, 28 Silber- und 38 Bronzemedaillen, wie sie mitteilten. Fast 200 Mädchen und Jungen der achten bis zwölften Klasse hatten von Donnerstag an unter enormem Zeitdruck gerechnet, abgeleitet und geknobelt. Die Sieger qualifizierten sich für den Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade, die 2019 in Großbritannien stattfindet.

Unter den Schülern, die einen Ersten Preis erhielten, waren auch Johann Kretzschmar und Tobias Messer aus Dresden.

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Die Teilnehmer mussten sich zwei viereinhalbstündigen Klausuren mit je drei Aufgaben stellen. Bei den Aufgaben ging es nach Angaben von Organisator und Mathematiker Richard Greiner von der Universität Würzburg nicht in erster Linie ums Rechnen. „Hier geht es um logisches Schließen. Es geht um eine vollständige und logische Herangehensweise und eine schlüssige Begründung“, so der Geschäftsführer des Instituts für Mathematik zu Beginn der Olympiade.

Etwa 200 000 Schüler hatten sich zu Jahresbeginn für das Bundesfinale beworben. Weniger als ein Drittel der Teilnehmer war weiblich. Der Wettbewerb, der junge Menschen für Mathematik begeistern soll, wurde unter anderem von den Bildungsministerien und der Kultusministerkonferenz gefördert.

dpa/ttr