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Mitteldeutschland Sachsens Tourismusverband: Lockdown und Ski-Absage treffen Branche hart
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Sachsens Tourismusverband: Lockdown und Ski-Absage treffen Branche hart

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19:33 13.01.2021
Oberwiesenthal: "Gesperrt" steht auf einem Banner, das vor der Skipiste auf dem Fichtelberg gespannt ist.
Oberwiesenthal: "Gesperrt" steht auf einem Banner, das vor der Skipiste auf dem Fichtelberg gespannt ist. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/
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Die Absage der alpinen Skisaison ist ein weiterer Schlag für den Tourismus in Sachsen. Zusammen mit dem aktuellen Lockdown im Gastgewerbe treffe er die Tourismus-Branche hart, konstatierte der Tourismusverband Erzgebirge am Mittwoch auf Anfrage. „Eine Entspannung für die Branche ist nicht in Sicht.“

Dabei sei der Wintersport für das Erzgebirge von ganz besonderer Bedeutung. Im vergangenen Jahr verbuchten die Skiorte den Angaben nach im Januar und Februar mehr als 300.000 Übernachtungen. „Gerade jetzt, wo das Wetter optimale Bedingungen für Sport- und Freizeitaktivitäten aller Art bietet, ist es umso schmerzlicher, dass das Erzgebirge in diesem Winter keine touristischen Leistungen anbieten darf.“

Lifte in Sachsen bleiben auch im Februar geschlossen

Das Tourismusministerium hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass die alpinen Skilifte in Oberwiesenthal, Eibenstock, Schöneck/Vogtland und Klingenthal auch über den 7. Februar hinaus geschlossen bleiben. Darauf habe sich Ministerin Barbara Klepsch (CDU) bei einer Videokonferenz mit den Liftbetreibern verständigt. Bis 7. Februar gilt bislang die Corona-Schutz-Verordnung des Landes mit den aktuellen Einschränkungen. Begründet wurde die endgültige Absage an die Skifahrer mit der weiter angespannten Corona-Situation im Land. Die Liftbetreiber sollen so Planungssicherheit erhalten, hieß es. Ihnen wurde in Aussicht gestellt, dass Einnahmeausfälle kompensiert werden.

Von dpa

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