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Mitteldeutschland Sachsens Landtag erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus
Region Mitteldeutschland Sachsens Landtag erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus
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11:26 27.01.2020
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) im sächsischen Landtag (Archivbild). Quelle: dpa
Leipzig

75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz haben der Sächsische Landtag und die Landesregierung an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach bei der Gedenkveranstaltung am Montag von dem „dunkelsten Teil“ deutscher Geschichte. Millionen von Menschen seien von Nationalsozialisten schikaniert, vertrieben, misshandelt und ermordet worden. Auch wenn eine Minderheit von einem „Schuldkult“ spreche, sei eine Erinnerungskultur 75 Jahre danach wichtig. „Zu unserer Art in Deutschland zu leben, gehört eine klare Haltung zu unserer Vergangenheit, eine eindeutige Ablehnung jeder Form von Antisemitismus und eine Unterstützung für das Existenzrecht von Israel“, betonte Kretschmer.

Auch Landtagspräsident Matthias Rößler rief dazu auf, Antisemitismus zu bekämpfen und für die Demokratie einzutreten. Nichts ‎rechtfertige Todesdrohungen, Gewaltaufrufe oder politisch motivierte Angriffe. „Wer so etwas tut, der hat nichts aus unserer Geschichte gelernt.“

Der 27. Januar ist in Deutschland nationaler Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit 2006 erinnern Sachsens Landtag und die Staatsregierung jedes Jahr an diesem Tag an die Opfer mit einer gemeinsamen Veranstaltung.

von LVZ

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