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Mitteldeutschland Rund 10.000 Teilnehmer: Menschenkette schließt sich um die Dresdner Innenstadt als Zeichen für Frieden
Region Mitteldeutschland Rund 10.000 Teilnehmer: Menschenkette schließt sich um die Dresdner Innenstadt als Zeichen für Frieden
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23:47 09.09.2015
Quelle: dpa
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Dresden

Wie bereits in den vergangenen Jahren reichten sich unzählige Bürger die Hände, um gegen die Vereinnahmung des 13. Februar durch die Rechten zu demonstrieren.

Vorher hatte Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) auf dem Neumarkt zur Menschenkette als Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz aufgerufen. Auch Bundespräsident Joachim Gauck, Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich, Vize-Ministerpräsident Martin Dulig und Oberbürgermeisterin Helma Orosz reihten sich in die Kette der Dresdner ein. Auch TU-Dresden-Rektor Hans Müller-Steinhagen dankte den Dresdnern, die gekommen waren für ihren Einsatz für ein vereintes und friedliches Dresden.

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[image:php6XJ1fn20150213195004.jpg]Als sich um 18 Uhr die Menschenkette für 10 Minuten um die Innenstadt schloss und die Glocken der Kirchen läuteten, startete das Bündnis Dresden Nazifrei eine Aktion. Rund 15 Teilnehmer rollten Spruchbänder mit der Aufschrift „Dresden braucht mehr als nur Symbole“ aus und liefen damit an der Menschenkette entlang. Die Hofkirche leuchtete in bunten Farben von grün bis lila als Zeichen für ein buntes Dresden.

„Ich bin heute hier, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Möge er noch lange in unserem Land anhalten und nie mehr so viele Menschen töten wie im 2. Weltkrieg“, sagte eine Dresdnerin, die sich an der Menschenkette beteiligte. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, gemeinsam einzustehen für eine offene und friedvolle Gesellschaft. Hier zwischen den Menschen unterschiedlicher Herkunft zu stehen, erzeugt ein starkes Gemeinschaftsgefühl“, bekräftigte ein anderer Dresdner.

JV

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