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Mitteldeutschland Revolution Chemnitz: Gab es Verbindungen zum Geheimdienst?
Region Mitteldeutschland Revolution Chemnitz: Gab es Verbindungen zum Geheimdienst?
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19:33 03.12.2019
Staatsanwalt Kai Lohse (r) und Michael Glaser, Vertreter der Bundesanwaltschaft, sitzen vor Beginn des Prozess gegen die selbsternannte "Revolution Chemnitz" im Prozessgebäude des Oberlandesgerichts Dresden. (Archiv) Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild
Dresden

Alle anderen Verteidiger und auch die Anwältin der Nebenklage schlossen sich dem Antrag an. Damit soll zugleich Klarheit darüber erlangt werden, ob und wie ein Geheimdienstmitarbeiter in die Ermittlungen involviert war. Nach einem Behördenzeugnis vom Dezember 2018 gab es bereits 2005 und 2015 Kontakte zwischen dem Landesamt für Verfassungsschutz sowohl mit einem 32 Jahre alten Angeklagten als auch mit dessen Angehörigen. Unklar ist bisher, ob das eine tatsächliche Zusammenarbeit betrifft.

Beschuldigte nationalsozialistisch eingestellt

In dem Verfahren sind acht Männer im Alter von 21 bis 32 Jahren wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung angeklagt, fünf von ihnen zudem wegen schweren Landfriedensbruchs und einer auch wegen gefährlicher Körperverletzung. Sie stehen im Verdacht, einen Umsturz der demokratischen Ordnung mit Waffen geplant zu haben. Die Anklage attestiert den Beschuldigten eine nationalsozialistische Gesinnung.

Auslöser für die Bildung der Gruppe war der gewaltsame Tod eines Deutschen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes Ende August 2018. Danach kam es in der Stadt zu ausländerfeindlichen Ausschreitungen. Der Prozess findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Von RND/dpa

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