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Mitteldeutschland Rate der Risikoschwangerschaften in Sachsen steigt
Region Mitteldeutschland Rate der Risikoschwangerschaften in Sachsen steigt
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22:45 17.02.2017
Immer mehr schwangere Frauen in Sachsen bekommen vom Arzt ein Risiko vermerkt. Neben der Zahl von Frühgeburten steigt auch die Geburtenrate für Zwillinge und Drillinge. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Leipzig

In Sachsen nehmen die Risikoschwangerschaften weiter zu. Ein Grund dafür ist, dass immer mehr Schwangere unter Diabetes und epidemische Fettleibigkeit leiden, sagt Professor Dr. Holger Stepan, Chef der Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. „Heute sind in der Risikogruppe der Diabetes-Erkrankten die Frauen am Beginn der Schwangerschaft zehn Kilogramm schwerer als Anfang der 90er-Jahre. Das ist eine gewaltige Veränderung mit sehr ernsten Konsequenzen“, so Stepan im Interview mit der LVZ.

Am Leipziger Uniklinikum endeten laut dem Mediziner 2016 über 16 Prozent aller Schwangerschaften mit einer Frühgeburt. 120 Kinder hatten ein Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm. Bei Frühchen mit einem solchen Geburtsgewicht ist die Gefahr von Folgeschäden groß. In Sachsen kommen zudem immer mehr Zwillinge und Drillinge zur Welt. Jede Schwangerschaft mit Zwillingen oder Drillingen erfordert eine intensivere Betreuung, weil die Wahrscheinlichkeit der Frühgeburt mit den damit verbun­denen Problemen ganz klar höher sei.

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Lesen Sie das komplette Interview mit Prof. Dr. Holger Stepan in der Samstagsausgabe der Leipziger Volkszeitung.

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