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Mitteldeutschland Person auf Bahnstrecke Riesa-Döbeln von Zug getötet – Bahn evakuiert
Region Mitteldeutschland Person auf Bahnstrecke Riesa-Döbeln von Zug getötet – Bahn evakuiert
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23:08 08.11.2019
Die Feuerwehr musste am Freitagabend ausrücken. Quelle: Frank Hörügel
Hof

Wahrscheinlich wegen eines Suizides auf der Bahnstrecke Riesa-Döbeln musste die Strecke am Freitagabend längere Zeit gesperrt werden. Ein Zug hatte gegen 17.45 Uhr eine Person erfasst, die sich auf freier Strecke auf den Gleisen in der Nähe des Bahnübergangs zwischen Hof und Staucha befand.

Zum Evakuieren des Zuges und zur Absicherung dieses Bereiches wurden die Freiwilligen Feuerwehren Oschatz, Naundorf und Hof zur Unterstützung gerufen, mit insgesamt knapp 40 Einsatzkräften. Nach Angaben des Oschatzer Wehrleiters Lars Natzke musste der Zug evakuiert werden.

Die Kameraden der Feuerwehr Naundorf beförderten die Reisenden laut Natzke zum Bahnhof Döbeln. Die Bahnstrecke Riesa-Döbeln musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Hilfe bei Depressionen

Sollten Sie unter einer akuten Krise leiden und Suizidgedanken haben, erhalten Sie Hilfe beim Infotelefon Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe in Kooperation mit der Deutsche Bahn-Stiftung (Tel. 0800 3344533 / kostenfrei). Hilfe erhalten Betroffene außerdem beim Psychosozialen Beratungstelefon in Leipzig an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0341 99 99 00 00. Außerhalb dieser Telefonzeiten können sich Hilfesuchende an die kostenfreie Telefonseelsorge wenden: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Beide Rufnummern sind gebührenfrei.

Von Frank Hörügel

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