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Mitteldeutschland Nullwachstum: Sachsens Wirtschaft stagnierte im ersten Halbjahr 2019
Region Mitteldeutschland Nullwachstum: Sachsens Wirtschaft stagnierte im ersten Halbjahr 2019
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17:04 25.09.2019
Produktion des Spülmittels „fit“ im ostsächsischen Hirschfelde. (Archivfoto) Quelle: dpa
Kamenz

Nach Jahren des Aufschwungs ist das Wirtschaftswachstum in Sachsen im ersten Halbjahr 2019 zum Stillstand gekommen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten sechs Monaten auf dem selben Stand wie im vergleichbaren Zeitraum 2018. Grund für die Stagnation der sächsischen Wirtschaft sei die rückläufige Entwicklung im produzierenden Gewerbe, hieß es weiter aus Kamenz.

Mit seinem aktuellen Nullwachstum bleib der Freistaat auch hinter dem leichten gesamtdeutschen BIP-Zuwachs und hinter dem in den ostdeutschen Bundesländern von jeweils 0,4 Prozent zurück. Am besten erging es der Wirtschaft im ersten Halbjahr 2019 in Berlin, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils mehr als einem Prozent BIP-Plus. Negative Werte gab es dagegen in Rheinland-Pfalz, Bremen und im Saarland.

In den vergangenen zehn Jahren konnte sich die sächsische Wirtschaft immer über wachsende Zahlen freuen. Im vergangenen Jahr war das preisbereinigte BIP gegenüber 2017 noch um gut 1,4 Prozent angestiegen.

Mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird die gesamte Produktion von Waren und Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums angegeben – nach Abzug von notwendigen Vorleistungen, wie etwa dem Strom, den eine Fabrik verbraucht. Man unterscheidet dabei das nominale und das preisbereinigte BIP. Letzteres lässt eine Analyse unabhängig von Preisschwankungen in den jeweiligen Branchen zu.

Mehr Fakten aus Sachsen: www.lvz.de/fakten

Von Matthias Puppe

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