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Mitteldeutschland Nach Neonazi-Randale in Connewitz: Urteil gegen Leipziger Rechtsreferendar
Region Mitteldeutschland Nach Neonazi-Randale in Connewitz: Urteil gegen Leipziger Rechtsreferendar
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08:32 27.11.2019
Wird der 27-Jährige zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt, hätte er keine Zukunft im Staatsdienst. Quelle: Hendrik Schmidt/zb/dpa
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Leipzig

Vom Amtsgericht Leipzig war der Mann vor etwa einem Jahr wegen Landfriedensbruchs zu einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Der angehende Jurist, der gegenwärtig seine Ausbildung am Landgericht Chemnitz absolviert, legte Berufung ein. Damit beschäftigt sich nun das Landgericht in Leipzig. Würde er zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt, hätte er keine Zukunft im Staatsdienst. Ein Ausschluss aus dem öffentlichen Dienst sei auch wegen Zweifeln an der Verfassungstreue möglich, sagte ein Gerichtssprecher.

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Mehr zum Thema: Neonazi-Krawalle: 24 Urteile und weitere Prozesse bis Herbst

Fotos mit Hakenkreuz auf Facebook?

Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft im österreichischen Wels gegen den angehenden Juristen wegen des „Verdachts der nationalsozialistischen Wiederbetätigung“, wie eine Sprecherin mitteilte. Dafür könnten ihm zwischen einem und zehn Jahre Haft drohen.

Auf Facebook waren Fotos vom entblößten Oberkörper des 27-Jährigen aufgetaucht - darauf sollen Tätowierungen von Hakenkreuzen zu sehen sein. Laut Staatsanwaltschaft entstanden die Fotos bei einer Kampfsportveranstaltung am 1. Juni 2019 im oberösterreichischen Gmunden.

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Von RND/dpa

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