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Mitteldeutschland Nach Hochsommer-Wochenende in Sachsen: Sommer legt wieder Pause ein
Region Mitteldeutschland

Nach Hochsommer-Wochenende in Sachsen: Sommer legt wieder Pause ein

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16:55 15.08.2021
Das schöne Wetter lockte am Wochenende noch einmal viele Sachsen an den Badesee.
Das schöne Wetter lockte am Wochenende noch einmal viele Sachsen an den Badesee. Quelle: Peter Endig/dpa
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Leipzig

Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein haben am Wochenende zahlreiche Menschen in Sachsen Abkühlung in Freibädern und Badeseen gesucht. „Wir sind gut besucht“, hieß es auch am Sonntag unisono zwischen Vogtland und Lausitz. Vielerorts herrschte an beiden Tagen Andrang. In der nächsten Woche macht der Sommer erstmal Pause und Hoch „Elfi“ weicht „Luciano“. Das Tief bringt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes Wind, Schauer und Gewitter. „Es wird ungemütlich“, sagte ein Meteorologe.

Am Wochenende stiegen die Werte nach seinen Angaben indes bis auf 29 Grad. Leichte Windböen erfrischten am Samstag und am Sonntag waren mancherorts Schleierwolken Hitzedämpfer. „Es ist nochmal ein Hochsommertag“, sagte der Meteorologe. Im Dresdner Georg-Arnhold-Bad waren die Online-Tickets ausverkauft. „Es kommen immer Badegäste raus, dann können andere rein“, sagte eine Mitarbeiterin. Während am Vortag Besucher zwei Stunden auf Einlass warten mussten, „ist es heute entspannter“. Auch im Pirnaer Geibeltbad war es ein „Kommen und Gehen“. Es sei „locker Platz“ im Bad, die coronabedingte maximale Kapazität nicht ausgeschöpft - wie im Leipziger Schreberbad.

Tief Luciano kündigt sich an

Viel Andrang herrschte am Stausee Rabenstein in Chemnitz. „Die Nachfrage ist groß“, sagte eine Mitarbeiterin. Die Leute zog es ins kühle Nass und die Sonnenanbeter aalten sich auf den Wiesen. „Da passt kaum noch Jemand dazwischen.“ Auch alle Tret- und Ruderboote waren stets vermietet, ebenso die Stand Up Paddle Boards. „Relativ voll“ hieß es auch aus dem Waldbad Elsterberg im Vogtland. Bei 27 Grad Luft und 23 Grad Wasser herrschte dort sogar „leichter Andrang“, sagte ein Mitarbeiter. „Aber gestern war es noch mehr.“

Für die Nacht zum Montag ziehen von Bayern und Thüringen dann die ersten Vorboten von Tief „Luciano“ heran. Die Gewitter treffen hauptsächlich das Erzgebirge im Grenzgebiet zu Tschechien, sagte der Meteorologe. Die Lage beruhige sich dann bis zum Vormittag. „Der Tag wird dann gar nicht so schlecht, vor allem in Ostsachsen sind noch Mal 26 Grad drin.“

In der Nacht zum Dienstag komme dann die Kaltfront mit Regen und Wind - und einem deutlichen Temperaturrückgang. „Es wird unbeständig, da erreichen wir die 20 Grad nicht mehr.“ Und nachts sinken die Werte auf bis neun Grad. „Aber es ist nur ein herbstliches Intermezzo“, sagte der Meteorologe. Mittwoch werde ein wechselhafter Tag, aber schon milder mit bis zu 22 Grad. Donnerstag und Freitag nähmen die Niederschläge dann ab und die Sonne bekomme eine Chance - und am Wochenende ist der Sommer zurück.

Von RND/dpa