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Mitteldeutschland Nach Anschlag in Hanau: Sächsische Migrantenorganisationen fordern mehr Unterstützung
Region Mitteldeutschland Nach Anschlag in Hanau: Sächsische Migrantenorganisationen fordern mehr Unterstützung
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17:04 21.02.2020
Eine Frau steht vor dem Brüder Grimm Denkmal in Hanau, an dem Blumen und Kerzen niedergelegt worden sind. Quelle: Nicolas Armer/dpa
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Dresden

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen (DSM) hat nach dem mutmaßlich rassistischen Anschlag im hessischen Hanau mehr Unterstützung für Vereine auf diesem Gebiet gefordert. Mit ihrer täglichen Arbeit würden Vereine zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen und antidemokratischen Bestrebungen entgegentreten, teilte der Verband am Freitag mit.

Gerade in Sachsen hätten aber ehrenamtliche Strukturen mit fehlender finanzieller Förderung zu kämpfen, hieß es. So seien etwa im Bereich „integrative Maßnahmen“ auf „dramatische Weise“ Projektgelder gekürzt worden. Der Dachverband fordert daher mit Blick auf den zunehmenden Rechtsextremismus eine bessere finanzielle Ausstattung. Der Anschlag von Hanau zeige, dass sich der Rechtsextremismus in die Mitte der Gesellschaft gefressen habe, so der DSM.

In der Nacht zum Donnerstag hatte ein 43 Jahre alter Deutscher in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Anschließend soll der Sportschütze seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst getötet haben.

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Von RND/dpa

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