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Mitteldeutschland Lage an Grenze etwas entspannt – tagsüber mit mehr Verkehr zu rechnen
Region Mitteldeutschland Lage an Grenze etwas entspannt – tagsüber mit mehr Verkehr zu rechnen
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12:06 19.03.2020
Tausende Brummifahrer müssen auf der Autobahn A4 Dresden – Görlitz in einem zwischenzeitlich auf rund 60 Kilometer Länge angewachsenen Stau vor der Grenze zu Polen ausharren. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild
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Görlitz

Die Staulage auf der A4 in Richtung deutsch-polnischer Grenze in Sachsen hat sich in der Nacht zu Donnerstag ein wenig entspannt. Lastwagen und PKW stauten sich am Morgen 40 Kilometer vom Grenzübergang Ludwigsdorf bei Görlitz bis Bautzen-Ost, wie eine Sprecherin der Polizei Görlitz sagte. Am Mittwochabend hatte der Stau noch eine Länge von etwa 60 Kilometern.

Auffahrten Richtung Görlitz ab Pulsnitz gesperrt

Die A4-Auffahrten ab Pulsnitz seien gesperrt, ebenso die Görlitzer Stadtbrücke für Autos ab 7,5 Tonnen. Die Polizei empfiehlt, die A4 ab Dresden zu meiden. Der Stau habe sich zwar über Nacht etwas gelöst, man rechne aber tagsüber mit einem erneuten Anwachsen, so die Sprecherin.

Um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hatte Polen am Wochenende an Grenzübergängen zu Deutschland Kontrollen eingeführt, seitdem stauen sich die Autos am Grenzübergang.

Hilfsdienste im Einsatz

Neben der Polizei Görlitz sind auch das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rotes Kreuz (DRK), Bundespolizei und Bundeswehr im Einsatz. Letztere soll nach Polizeiangaben am Donnerstag verstärkt eingesetzt werden, um das DRK zu entlasten. Die Landratsämter seien ebenfalls vor Ort, um die Menschen im Stau zu verpflegen. Tier- und Lebensmitteltransporter sowie Anwohner würden von Polizei und Bundespolizei aus dem Stau herausgezogen, so die Polizeisprecherin. Umliegende Bauern hatten laut Polizei am Mittwoch angeboten, betroffenen Tieren zu helfen.

Rettungsgasse bilden

„Nachts war zwar Entspannung in Sicht, aber es rücken laufend weitere LKW nach“, sagte auch ein Sprecher des THW am Donnerstagmorgen. Das THW habe in der Nacht dafür gesorgt, dass die Rettungsgasse frei bleibt und schlafende LKW-Fahrer geweckt, um Staulücken zu schließen. Die polnischen Behörden hatten in der Nacht zu Mittwoch vier weitere Grenzübergänge zu Deutschland geöffnet. Polizei und THW erhoffen sich dadurch eine Entlastung der A4.

Von dpa

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