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Mitteldeutschland Trotz Sommerverlängerung bleiben Freibäder in Sachsen zu
Region Mitteldeutschland

Letzte Sommertage: Sachens Freibäder bleiben geschlossen

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07:52 16.09.2020
Im Dresdner Arnhold-Bad kann man wenigstens noch ins Freie schwimmen. Quelle: Foto:
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Dresden

Mit lokalen Temperaturrekorden ist der Sommer in Sachsen in diesen Tagen in die Verlängerung gegangen. Für die Freibäder ist die Saison allerdings schon beendet – und sie bleiben zumeist auch weiter zu.

Auch in Dresden in die Saison offiziell beendet. „Es ist sofort damit begonnen worden, die Bäder winterfest zu machen. Das lässt sich nicht so einfach stoppen“, sagte der Sprecher der Bäder in der Sachsen-Hauptstadt, Lars Kühl. Zudem habe bei dem eher kühlen Wetter der vergangenen Woche nichts darauf hingedeutet, dass es noch einmal sommerlich werden könnte. Allerdings können die Dresdner, die noch einmal im Freien baden wollen, das Georg-Arnhold-Bad nahe dem Stadtzentrum besuchen. In dem kombinierten Hallen- und Freibad gibt es eine Verbindung zur Wasserfläche außerhalb der Halle. Das Wasser dort zu verlassen, ist dann allerdings nicht gestattet. Denn: „Das Freibad ist geschlossen“, heißt es.

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Dresden mit Bilanz 2020 zufrieden

Rund 230.000 Badegäste hatten in den Sommermonaten die acht Freibäder und zwei Badestellen in Dresden besucht. Die Saison hatte wegen der Corona-Pandemie einen Monat verspätet begonnen. Kühl sprach von einem „akzeptablen Ergebnis“. Die angepeilten 340.000 Besucher hätten sich pandemiebedingt als „utopisch“ erwiesen.

Was tun an warmen Tagen?

Der Sommer ist zumindest für kurze Zeit zurück. Bis Mittwoch sind Temperaturen um die 30 Grad angesagt. Was tun? Wir haben Tipps:

In Leipzig hat mit dem Schreberbad am vergangenen Sonntag das letzte Freibad für diese Saison zugemacht. Die Bäder könnten nicht spontan offen gehalten werden, erläuterte Bäder-Sprecherin Katja Gläß die Situation. „Die Mitarbeiter werden jetzt in den Hallenbädern gebraucht.“ Gläß rechnet für dieses Jahr mit insgesamt etwa 140.000 Besuchern in den fünf Freibädern der Stadt. Unter den Bedingungen von Corona sei das ein „zufriedenstellendes Ergebnis“. Im vergangenen Jahr waren es rund 217.000 Besucher.

In die drei Bäder in Chemnitz kamen 58.200 Badelustige. 2019 waren es rund 108.000. Chemnitzer, die es jetzt noch zum Wasser zieht, können den Stausee Rabenstein vor der Stadt aufsuchen. Dort dauert die Saison noch bis Mitte Oktober. Die Wassertemperatur beträgt 20 Grad.

Von Ralf Hübner