Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Kein Regen: Viele Flüsse in Sachsen führen weiter Niedrigwasser
Region Mitteldeutschland Kein Regen: Viele Flüsse in Sachsen führen weiter Niedrigwasser
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:32 03.09.2019
Viele Flüsse in Sachsen führen Niedrigwasser. Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/d
Dresden

Noch immer führen viele Flüsse in Sachsen Niedrigwasser. Das gelte derzeit für etwa 70 Prozent, sagte eine Sprecherin des Umweltamts in Dresden. Dazu zählen neben der Elbe unter anderem die Neiße in der Lausitz, die Pleiße bei Leipzig und die Zschopau in der Nähe von Chemnitz. Der Zustand verbessere sich kaum, da es bisher keine nachhaltigen Niederschläge gegeben habe, so die Sprecherin.

Wegen des niedrigen Wasserstands ist die Güterschifffahrt auf der Elbe weiter eingeschränkt. Laut dem Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Dresden wird der Verkehr zwar nicht offiziell eingestellt. Allerdings reiche der aktuelle Pegel von 75 Zentimetern für große Frachtschiffe nicht aus. Das sei schon fast den gesamten Sommer über so. Nur länger anhaltende Regenfälle im Einzugsgebiet der Elbe könnten demnach Abhilfe schaffen. Normal sind den Angaben nach 1,90 Meter am Pegel in Dresden.

Bis die Pegel in den Flüssen wieder steigen, könnte es unterdessen noch eine Weile dauern. Ergiebiger Regen ist frühestens für Anfang kommender Woche angesagt.

Von Josephine Heinze/luc

Christian Hartmann ist wieder zum Fraktionschef der Sächsischen CDU gewählt worden – mit 100 Prozent der Stimmen. Hetze, billiger Populismus und Angstszenarien seien keine Grundlage, sagte er.

03.09.2019

Obwohl Sachsens Sozialdemokraten bei der Landtagswahl mit einem historischen Tiefstwert von 7,7 Prozent abgewatscht wurden, wollen sie weiter mitregieren. Landeschef Martin Dulig nimmt im Interview schon mal Kurs auf eine Kenia-Koalition mit CDU und Grünen.

03.09.2019

In Sachsen und Brandenburg könnten schwierige Koalitionsverhandlungen bevorstehen. Dr. Hendrik Träger, Politikwissenschaftler der Universität Leipzig, spricht über mögliche Stolperfallen.

03.09.2019