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Mitteldeutschland Kalte Polarluft: Nächste Woche Gruselsommer mit Regen und Schnee in den Alpen
Region Mitteldeutschland Kalte Polarluft: Nächste Woche Gruselsommer mit Regen und Schnee in den Alpen
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13:41 03.08.2016
Kalte Polarluft statt warmer Sommer: Die Wettergrafik macht wenig Hoffnung.wetter.net
Leipzig.

 Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Rudi Carrells betagter Gassenhauer für Schlecht-Wetter-Tage feiert in diesem Jahr (leider) wieder ein Comeback. „Für die nächste Woche muss ich alle Hoffnungen auf warme Freibad-Nachmittage enttäuschen“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Portal Wetter.net. „Im Gegenteil: Was die Wettermodelle für die kommenden zwei Wochen versprechen, erinnert eher an einen Gruselsommer.“

Heiße Hundstage fallen in diesem Sommer aus

Nach ein paar schönen Tagen mit Wärme am kommenden Wochenende sowie am Montag und Dienstag, könnte es danach mit den Temperaturen drastisch in den Keller gehen! Bereits am Mittwoch und Donnerstag sind im Land viele Wolken mit Dauerregen unterwegs. „Vom Hochsommer sind wir weit entfernt und dabei sind wir doch eigentlich mitten in den Hundstagen, der heißesten Zeit des Jahres!“, so Jung. Zum Vergleich: Genau vor einem Jahr gab es in Deutschland Spitzenwerte bis 35 Grad im Schatten. An diesem Mittwoch dürfte an einigen Orten dagegen nicht mal die 20-Grad-Marke erreicht werden.

Schneefallgrenze sinkt unter 2000 Meter

Und es wird nicht besser: Zur Mitte der nächsten Woche legt der Hochsommer voraussichtlich einen satten Crash hin. Herbstjacke statt Badehose ist angesagt: Aus Nordeuropa rauscht kalte Polarluft bis nach Deutschland. „Im Januar würde uns dies eine hochwinterliche Wetterlage bringen. Zur aktuellen Jahreszeit wird es einfach nur kühl, nass und insgesamt herbstlich“, sagt Wettermann Jung. Winterlich kann es aber trotzdem werden und zwar in den Alpen. Zum Ende der nächsten Woche könnte dort die Schneefallgrenze zeitweise auf unter 2000 Meter sinken. „Wer dachte es könne in diesem Sommer nicht schlimmer kommen, den könnte der August nun leider eines besseren belehren“, so das trostlose Fazit des Wetterexperten.

Von Olaf Majer

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