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Mitteldeutschland KV Sachsen schreibt auch an Kretschmer
Region Mitteldeutschland KV Sachsen schreibt auch an Kretschmer
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15:33 27.03.2019
Ein Hausarzt misst einer Patientin den Blutdruck. Quelle: Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Leipzig

Der Streit um die IG Med und deren offenen Brief an Michael Kretschmer (LVZ berichtete) geht weiter. Gestern wandte sich auch die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) an den CDU-Ministerpräsidenten und schloss ihr Schreiben mit der nachdrücklichen Aufforderung, man würde „eine öffentliche Reaktion von Ihrer Seite sehr befürworten“. Zuvor setzt sich der vom Vorstandschef Klaus Heckemann unterzeichnete Brief detailliert mit den Vorwürfen der IG Med auseinander, die den Ärztemangel im Freistaat, die Reform des Bereitschaftsdienstes und die Prüfungen von ärztlichen Honorarabrechnungen kritisiert hatte. Die KVS argumentiert nun, dass im Rahmen der alle Ärzte und Psychotherapeuten betreffenden Prüfungen 97,5 Prozent der Mitglieder so abrechneten, das Rückforderungen nicht erforderlich seien. Lediglich 2,5 Prozent würden „auffällig und müssen unberechtigt erhaltenes Honorar zurückführen“. Bei der Umstellung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Sachsen implementiere man nur ein Modell, „welches in den wesentlichen Punkten dem des jetzt gerade im Freistaat Bayern abgeschlossenen Reformkonzeptes entspricht“, heißt es in dem Papier.

Von Roland Herold