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Mitteldeutschland Grünen-Parteitag in Chemnitz: Partei will am 1. September zweistelliges Ergebnis erreichen
Region Mitteldeutschland Grünen-Parteitag in Chemnitz: Partei will am 1. September zweistelliges Ergebnis erreichen
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20:30 12.04.2019
Die Grünen spüren derzeit reichlich Rückenwind. Quelle: dpa
Chemnitz

Die sächsischen Grünen haben am Freitagabend in Chemnitz ihren Landesparteitag eröffnet. Der Sprecher des Kreisverbandes Chemnitz, Dan Fehlberg, erinnerte daran, dass der Beginn auf den Tag falle, an dem Juri Gagarin vor 58 Jahren als erster Mensch ins All gestartet ist. „Wir alle wissen, wie verletzlich unsere Erde ist“, mahnte Fehlberg. Er schlug vor, Gagarins legendäres Wort beim Start „Pojechali“ (soviel wie „Auf geht‘s) als Devise des Parteitags zu nehmen.

„Im großen Teil der Bevölkerung ist eine neue Hoffnung spürbar“, betonte Landessprecherin Christin Melcher in einer kämpferischen Auftaktrede. Dies sei eine große Chance. Sie erinnerte an die Demos „Fridays for Future“ für eine neue Klimapolitik, aber auch gegen unbezahlbare Mieten, neue Bildungsgerechtigkeit und bezahlbaren ÖPNV. „Ein gutes Leben darf nur von den persönlichen Vorlieben, nicht aber von der Postleitzahl abhängig sein“, so Melcher. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass mit der Landtagswahl ein Politikwechsel gelingen könnte.

Landessprecher Norman Volger nannte als Ziel für die Landtagswahl ein zweistelliges Ergebnis. „Nach 29 Jahren täte es dem Land gut, die CDU von der Macht abzuwählen“, so der Leipziger. Mehrheiten jenseits der Union seien aber letztlich auch von dem Wahlergebnis der Grünen selbst abhängig, räumte er ein. Fraktionschef Wolfram Günther sagte, man habe gelernt, „dass man für eine Überzeugung überzeugen muss“.

Der nun wachsende Zuspruch sei auch mit mehr Verantwortung verbunden. Seine Partei habe wahre konservative, liberale und soziale Ziele, die den Interessen einer Mehrheit in der Gesellschaft entspreche. Mit Innensicht auf die Partei lobte Günther, Fraktionsvorstand und Landesvorstand arbeiteten gegenwärtig so gut zusammen, wie es zuvor noch nie der Fall gewesen sei.

Mit großer Mehrheit wurde der Leitantrag des Landesvorstandes unter dem Motto „Wir alle. Und noch viele mehr.“ bei lediglich einer Enthaltung verabschiedet. Darin bekennt sich die Umweltpartei zu einem weltoffenen, ökologischen und gerechten Sachsen.

Von Roland Herold

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