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Mitteldeutschland Grippe-Welle hat Höhepunkt in Sachsen überschritten
Region Mitteldeutschland Grippe-Welle hat Höhepunkt in Sachsen überschritten
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08:19 23.03.2019
Mit einer Grippe ist nicht zu spaßen. 38 Menschen in Sachsen starben in dieser Saison bereits an der Influenza. Anders als im Vorjahr hat sich die Grippe aber weniger stark ausgebreitet. Quelle: dpa
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Leipzig

Der Höhepunkt der diesjährige Grippewelle ist nach Ansicht der Gesundheitsbehörden überschritten. Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen geht in Sachsen zurück, teilt die Landesuntersuchungsanstalt mit. Seit Saisonbeginn wurden insgesamt 18296 Influenza-Fälle gemeldet. Darunter sind auch 38 Todesfälle – 26 Männer und zwölf Frauen im Alter zwischen 50 und 93 Jahren starben an der Erkrankung. Mit acht und jeweils fünf Todesfällen waren die Städte Chemnitz, Leipzig und Dresden besonders betroffen. Fünf Erkrankte starben, obwohl sie gegen die Grippe geimpft waren, teilt die Landesuntersuchungsanstalt mit.

In der vergangenen Woche kamen 1949 Grippefälle neu hinzu. In der Woche davor waren es 2614 neu gemeldete Erkrankungen. Mit 4567 traten die meisten Grippefälle im Stadtgebiet von Leipzig auf, gefolgt vom Landkreis Leipzig (2331) und dem Stadtgebiet Dresden (1675).

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Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Erwachsene zwischen 20 und 64 Jahren. 30 Prozent der Erkrankten sich Kinder bis 14 Jahre. Die Behörden gehen von einer Dunkelziffer aus, da nicht jeder Betroffene zum Arzt geht und nicht alle Fälle registriert werden.

So sah es in den Vorjahren aus: 2016/2017 gab es 83 Tote und 16 700 registrierte Erkrankte, im Winter danach 176 Tote und 47765 gemeldete Influenza-Fälle.

Von Andreas Dunte