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Mitteldeutschland Gregor Gysi: Schröder wäre als Ostdeutscher nicht Kanzler geworden
Region Mitteldeutschland Gregor Gysi: Schröder wäre als Ostdeutscher nicht Kanzler geworden
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13:34 13.03.2019
Gregor Gysi gibt in einem Interview zu, dass ihn der Westen kulturell beeinflusst hat. Quelle: dpa
Berlin

Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte nach Ansicht von Linken-Politiker Gregor Gysi einen West-Vorteil bei der Wahl zum Regierungschef. Wäre er in der DDR aufgewachsen, hätte Schröder den Posten nicht bekommen, sagte Gysi in einem Interview mit dem Magazin „Stern“. Das hätte „schon vom Typ her nicht“ gepasst.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hätte ihre DDR-Herkunft hingegen in die Hände gespielt: Sie sei aufgrund der „schweren Spendenkrise“ der Union Bundeskanzlerin geworden. „Plötzlich drehte sich da was, weil alle im Westen irgendwie etwas damit zu tun hatten, nur sie aus dem Osten nicht“, sagte der Linken-Europachef.

In dem Interview schildert Gysi zudem, wie sehr ihn der Westen kulturell beeinflusst habe. Die „tief sitzende Intellektuellenfeindlichkeit“ in der DDR habe ihn gestört. „Einen bestimmten Humor mochten Funktionäre nicht, Ironie mochten sie auch nicht, sie war ihnen eher fremd“, sagte Gysi.

Von RND/dpa/iro

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