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Mitteldeutschland Für den Klimaschutz: „Earth Hour“ in Sachsen und Thüringen
Region Mitteldeutschland Für den Klimaschutz: „Earth Hour“ in Sachsen und Thüringen
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09:04 30.03.2019
„Earth Hour“ im Jahr 2018 in Dresden. (Archivfoto) Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden/Erfurt

Am Neuen Rathaus in Dresden, der Leipziger Oper, am Rathaus in Altenburg und vielen anderen Gebäuden in Sachsen und Thürningen gehen am Samstagabend die Lichter aus. Punkt 20.30 Uhr wird es dunkel, für genau eine Stunde. Mit der „Earth Hour“ (Stunde der Erde) will die Umweltstiftung WWF ein Zeichen für den Schutz der Umwelt und des Klimas setzen.

Seit 2007 gibt es die Aktion. Dabei wird in jedem Jahr an einem Tag Ende März für eine Stunde - von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr Ortszeit - die Beleuchtung von Gebäuden in mittlerweile tausenden Städten weltweit ausgeschaltet. Auch Millionen privater Unternehmen und Haushalte nehmen laut WWF Teil und verzichten für eine Stunde auf elektrisches Licht.

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In vielen Städten der Welt ist am Samstagabend teilweise das Licht ausgegangen. Mit der Aktion „Earth Hour“ wurde für den Klimaschutz geworben. Dabei wurde an bekannten Bauwerken für eine Stunde die Beleuchtung ausgeschaltet. Hier sehen Sie die Bilder davon.

Damit ist die „Earth Hour“ nach Angaben der Umweltstiftung die größte Umweltschutzaktion der Welt. „Wir wollen vor allem auf den Klimaschutz aufmerksam machen“, sagt Silke Hahn, Projektleiterin der „Earth Hour“ beim WWF. „Aber wir geben auch Tipps, was man über diese Stunde hinaus für das Klima tun kann.“

Diese Informationen gibt es in Sachsen unter anderem auf dem Leipziger Augustusplatz, wo die WWF Jugendgruppe mit einem Infostand vertreten ist. Außerdem wird dort, zwischen Oper und Gewandhaus - die beide nicht beleuchtet werden - eine Band spielen.

Auch Erfurt ist in diesem Jahr wieder mit dabei und wird eine Stunde lang die Beleuchtung von mehreren repräsentativen Gebäuden abschalten, um so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Dazu gehören das Rathaus, das Gildehaus, das Sparkassengebäude und das Haus zum Roten Ochsen. Ebenso bleiben die St. Lorenzkirche, die Predigerkirche und die Barfüßerruine dunkel. Auf dem Anger werden das Angermuseum, der Bartholomäusturm und das Kulturhaus Dacheröden nicht angestrahlt. Am Domplatz wird auf die Anstrahlung von Dom und Severi verzichtet.

In Jena wird die Beleuchtung vieler öffentlicher Gebäude und die Straßenbeleuchtung für eine Stunde abgeschaltet. Die Kommune ermuntert ihre Bürger zum Mitmachen: „Setzen Sie mit dieser Aktion ein weithin sichtbares Zeichen für mehr Klimaschutz!“ In Leinefelde-Worbis wird sechzig Minuten lang die Beleuchtung im Verwaltungsgebäude Rathaus „Wasserturm“ ausgeschaltet.

Von LVZ

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