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Mitteldeutschland Dulig: „Es kann nicht sein, dass man im Osten 700 Euro weniger verdient“
Region Mitteldeutschland Dulig: „Es kann nicht sein, dass man im Osten 700 Euro weniger verdient“
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11:15 29.01.2019
Sachsens SPD-Spitzenkandidat Martin Dulig macht sich für die Angleichung der Löhne in ost und West stark. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Dresden/Berlin

Nach der Ost-Offensive von CDU und SPD hat sich SPD-Spitzenkandidat Martin Dulig für eine Angleichung der Löhne im Osten ausgesprochen. „Es kann nicht sein, dass man im Osten 700 Euro weniger verdient“, sagte der stellvertretende sächsische Ministerpräsident am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Außerdem forderte er einen schnelleren digitalen Ausbau der Region und eine bessere Versorgung im Alter: „Wir brauchen eine Grundrente, die deutlich über der Grundsicherung liegt.“

Mit Blick nach Berlin sagte Dulig: „Die Bundespolitik war lange geprägt von einem westdeutschen Blick. Man hatte nicht das Gefühl, dass wir von einer Ostdeutschen regiert werden.“ Sowohl CDU als auch SPD hatten am Montag in Berlin Konzepte beschlossen, die die Lebensverhältnisse im Osten verbessern sollen. Beide Parteien können sich dort mehr Bundesbehörden, neue Forschungseinrichtungen, bessere Nahverkehrs- und Bahnangebote für strukturschwache Gegenden sowie mehr Arzt- und Pflegeangebote vorstellen.

Von LVZ