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Mitteldeutschland Deutsche Bank lockt in Dresden mehr Firmenkunden
Region Mitteldeutschland Deutsche Bank lockt in Dresden mehr Firmenkunden
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22:52 16.05.2019
Für mehr als zwei Millionen Euro hat die Deutsche Bank in Dresden ihren Standort an der Königsbrücker Straße modernisiert und umgebaut. Quelle: DNN
Dresden

100 Firmenkunden mehr, rund 167 000 Privatkunden und ein beachtliches Neugeschäft – die Deutsche Bank hat in der Region Dresden im vergangenen Jahr noch eine Schippe draufgelegt.

Das Geldinstitut deckt mit seinen 126 Mitarbeitern an aktuell 13 Filialstandorten und in vier Finanzagenturen im Marktgebiet ganz Ostsachsen mit ab. Zu den 7200 Firmenkunden des Jahres 2017 kamen im vergangenen Jahr rund 100 hinzu. „Die Tendenz ist weiter steigend“, sagte am Donnerstag in Dresden der für Firmenkunden zuständige Manager Andreas Fichte. „Die internationale Vernetzung unseres Hauses ist zum Beispiel für hiesige Metallverarbeiter und Maschinenbauer von Interesse, die Kunden und Standorte im Ausland haben. Unsere Transitbank für die Zahlungsverkehrsabwicklung ist seit Jahren die Nummer eins weltweit. Auch im globalen Währungshandel sind wir führend. Aber wir betreuen auch kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler“, erklärte Fichte.

Insgesamt, so erläutert Jan Böttger, zuständig für die Privatkunden im Marktgebiet Dresden und Sprecher der Geschäftsleitung, sind hier im Jahr 2018 rund 4,84 Milliarden Euro durch die Bücher gegangen. Dadurch sei die Bilanzsumme um 7,9 Prozent gewachsen.

Mehr Aktien nachgefragt

Natürlich habe sich auch die Deutsche Bank mit den Dauerthemen Niedrigzins und Handelskrieg plagen müssen. Um so erfreuter zeigte sich der Manager, dass neben dem klassischen und selten besonders einträglichen Einlagengeschäft zunehmend Aktien nachgefragt wurden. Allein im vergangenen Jahr seien dem Geldhaus gut 80 Millionen Euro neues Depotvolumen anvertraut worden, so Böttger.

Drastisch wuchs das Einlagenvolumen. Das bezifferte Böttger im Marktgebiet auf rund 2,25 Milliarden Euro. Allein in der Stadt Dresden seien es zum 31. Dezember des Vorjahres 1,39 Milliarden Euro gewesen – die Steigerungsraten lagen bei 17,9 beziehungsweise 23,8 Prozent!

Einlagen wachsen rasant, Kredite gemächlich

Wesentlich spärlicher wuchs dagegen das Kreditgeschäft. Es legte um ganze 2,9 Prozent zu – in Dresden auf 802 Millionen Euro, im Marktgebiet auf 1,26 Milliarden Euro. Geld liehen sich die Dresdner vor allem für Anschaffungen, aber auch zur Finanzierung von Eigenheimen. Allerdings fehle es in Dresden an attraktiven Angeboten, so Böttger. Mangel sei ohnehin die große Überschrift am Immobilienmarkt – weshalb von einer Blase nach wie vor keine Rede sein könne. „Die Nachfrage“, erklärte Andreas Fichte, „ist solide, die Kunden sind solvent.“ Was fehle, seien Baugrund und Firmen, die Aufträge annehmen können.

Bekenntnis zum Standort Dresden

Das Thema Bauen betraf die Bank auch direkt, denn der Standort in der Dresdner Neustadt (Königsbrücker Straße) ist für gut zwei Millionen Euro von Grund auf modernisiert worden. „Ein klares Bekenntnis zu Dresden“, formulierte Böttger den Grund für die Investition und lobte neben dem neuen Design vor allem die neuen technischen Möglichkeiten, die eine noch bessere Betreuung der Kunden möglich machten.

Wie jede Bank bewegt sich auch die Deutsche Bank zügig in die digitale Welt. Inzwischen bietet sie fast alle klassischen Bank- und Routinegeschäfte auch digital an, sagte Böttger. Das Geldhaus war im Dezember 2018 führender Partner bei der Markteinführung von Apple Pay. Die Kooperation bescherte der Bank so viel Zulauf, dass die Ziele bei der Nutzerzahl für das Jahr 2019 bereits in den ersten vier Wochen erreicht wurden.

Von Barbara Stock

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