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Mitteldeutschland Das ist der nächste VW-Stromer aus Zwickau – Weltpremiere wegen Corona nur im Internet
Region Mitteldeutschland Das ist der nächste VW-Stromer aus Zwickau – Weltpremiere wegen Corona nur im Internet
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13:06 03.03.2020
Virtuelle Weltpremiere: VW präsentiert den zweiten Stromer aus Zwickau wegen Corona nur per Webvideo. Quelle: Foto: Volkswagen/Screenshot
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Zwickau

Die Weltpremiere seines zweiten Stromers aus Zwickau hatte sich VW eigentlich anders vorgestellt. Eigentlich sollte die Serienversion des ID.4, der in Zwickau bereits in Vorserien gebaut wird, am Dienstag auf dem Autosalon in Genf feierlich enthüllt werden.Doch weil die Automesse wegen Corona abgesagt wurde, verlegte VW die Premiere kurzerhand ins Internet. Auf der Homepage des Autobauers wurde am Dienstag ein Video der noch stark getarnten Serienversion gezeigt – zusammen mit Fotos eines etwas weniger getarnten Modells.

Der 35-Sekunden-Spot war eigentlich als Auftaktvideo für die Show in Genf gedreht worden und sollte dort unmittelbar vor der Premiere des echten Autos gezeigt werden. Die Illustratorin Noemi Schipfer und der Architekt Takami Nakamoto hatten das Auto dafür mit einer Lichtshow in Szene gesetzt.

Aus ID Crozz wird ID.4

Erstmals bestätigte VW auch den Namen des neuen Modells: Es wird, wie die LVZ bereits vorab erfahren hatte, ID.4 heißen. Bisher hatte VW stets nur vom ID Crozz gesprochen. Unter diesem Namen war vor drei Jahren eine erste Konzeptstudie des Elektro-SUV gezeigt worden – damals noch live auf der Automesse in Shanghai. Im Vergleich zu der Studie wirkt die Serienversion nun etwas stämmiger und weniger Coupé-artig.

Der VW ID.4 als getarnter Prototyp. Quelle: Volkswagen

Vor allem das Heck unterscheidet sich deutlich von der 2017 gezeigte Studie ID Crozz. Quelle: Volkswagen

Bei der damals in Shanghai gezeigten Studie fiel das Heck noch Coupé-artig ab. Quelle: Volkswagen

„Die gute Aerodynamik senkt den Luftwiderstand und vergrößert die Reichweite des ID.4 je nach Antriebs-Package auf bis zu 500 Kilometer“, verspricht VW-Markenvorstand Ralf Brandstätter. Und genau wie der kompakte ID.3, der in Zwickau bereits seit November vom Band rollt, soll auch der ID.4 komplett CO2-neutral hergestellt werden. „Produzieren und verkaufen werden wir den ID.4 in Europa, China und den USA.“

Auto geht im Mai in Serie

In Zwickau soll das Auto früheren Angabe zufolge bereits im Mai in Serie gehen. Seit November läuft dort die Vorserienfertigung – parallel zur Serienproduktion des ID.3, mit dem sich der Neue die Plattform teilt. Später soll der ID.4 auch in den VW-Werken in Anting in China und Chattanooga in den USA für die dortigen Märkte gebaut werden. Auch in China läuft bereits die Vorserienproduktion, Ende des Jahres soll das Auto dort in Serie gehen. In den USA soll es 2022 soweit sein.

Kurz nach dem Serienstart des ID.4 in Zwickau läuft dort dann auch die Produktion des Golf, der hier bisher gebaut wurde, endgültig aus. „Damit“, so Werkssprecher Carsten Krebs, „geht dann die Ära des Verbrennungsmotors in Zwickau zu Ende“. Danach werden hier nur noch reine E-Autos gebaut. Nach ID.3 und ID.4 sollen noch vier weitere reine E-Autos folgen: Ein Seat, zwei Audis und ein dritter VW. Zudem soll der ID.3 im Herbst auch in der Gläsernen Manufaktur in Dresden anlaufen.

Zu kaufen gibt es die neuen Stromer von VW aber noch nicht: Der ID.3 soll im Sommer zu den Händlern rollen, der ID.4 dann Ende des Jahres.

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Von Frank Johannsen

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