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Mitteldeutschland DWD: Vergleichsweise kühler Winter in Sachsen
Region Mitteldeutschland DWD: Vergleichsweise kühler Winter in Sachsen
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19:11 28.02.2020
Der Winter in Sachsen war vergleichsweise kühl. (Symbolbild) Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/d
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Dresden/Offenbach

Der zu Ende gehende Winter in Sachsen ist vergleichsweise kühl gewesen. 3,9 Grad erreichten die Temperaturen im Schnitt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach einer ersten Auswertung seiner Messstationen am Freitag mitteilte. Demnach lag die Durchschnittstemperatur in Deutschland bei 4,1 Grad. Dennoch überstiegen die Temperaturen den vieljährigen Mittelwert von -0,4 Grad. Sonnenscheindauer und Niederschlag lagen ebenfalls über dem vieljährigen Mittel: Die Sonne zeigte sich etwa 180 Stunden, es fielen rund 155 Liter Regen pro Quadratmeter.

In Deutschland war der Winter laut DWD der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Ein großer Teil Europas befand sich demnach zwischen November und Ende Februar dauerhaft in einer kräftigen, extrem milden Südwestströmung. „Sie sorgte in Deutschland vielerorts für einen „Totalausfall“ des Winters“, erklärte der DWD in Offenbach. Auch Niederschlag und Sonnenscheindauer lagen den Angaben zufolge in Deutschland deutlich über dem vieljährigen Mittel. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin war der Winter der wärmste seit Messbeginn.

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Die DWD-Bilanz basiert auf einer ersten Auswertung von Ergebnissen der deutschlandweit rund 2000 Messstationen.

Von dpa

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