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Mitteldeutschland Kretschmer warnt vor Inzidenz von 700: „Es ist nicht die Zeit für Öffnungen“
Region Mitteldeutschland

Corona in Sachsen: Ministerpräsident Kretschmer warnt vor Zusammenbruch des Gesundheitssystems

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12:40 31.03.2021
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen im Sächsischen Landtag.
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen im Sächsischen Landtag. Quelle: Robert Michael/dpa
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Dresden

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat angesichts der weiterhin steigenden Infektionszahlen in Deutschland vor einem Kollaps des Gesundheitssystems gewarnt. Wenn Politik und Bevölkerung den Ernst der Lage jetzt nicht erkennen, drohe eine Überlastung der Krankenhäuser, sagte er am Mittwoch in der ntv-Sendung „Frühstart“.

Der Blick in Nachbarländer zeige, was passieren wird: „Wir werden Zahlen bekommen von 500, 600, 700 Inzidenz, wenn wir es nicht anhalten.“ Das schaffe kein Gesundheitssystem der Welt.

Kretschmer: Zu großer Teil halte sich nicht mehr an die Regeln

Laut Kretschmer hält sich ein zu großer Teil der Bürger nicht mehr an die Corona-Maßnahmen. „Zu viele machen Kompromisse, zu viele gehen ihren eigenen Weg und das sieht man unmittelbar im Infektionsgeschehen.“ Um einen harten Shutdown abzuwenden, müsse die Eigenverantwortung eingefordert werden, sagte der Politiker und stellte sich hinter die Aufforderung der Bundeskanzlerin an die Ministerpräsidenten, konsequenter gegen das Virus vorzugehen und die sogenannte Notbremse einzuhalten.

„Es ist nicht die Zeit für Öffnungen.“ Vielmehr gelte es, so lange durchzuhalten, bis genügend Impfstoff da und so viele Menschen geimpft sind, dass Lockerungen möglich würden. „Das wird Ende Mai der Fall sein, aber eben nicht jetzt.“

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Von RND/dpa