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Mitteldeutschland Wie viele Menschen in Sachsen lassen sich aktuell impfen?
Region Mitteldeutschland

Corona-Impfungen in Sachsen: der aktuelle Stand heute am 19.01.2022

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06:19 19.01.2022
Die Impfkampagne läuft seit Ende 2020 - auch in Sachsen.
Die Impfkampagne läuft seit Ende 2020 - auch in Sachsen. Quelle: Pixabay/hfr
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Dresden

In Sachsen hat die Impfkampagne mit dem Mittel des Herstellers Biontech/Pfizer am Sonntag, 27. Dezember 2020, begonnen. Seitdem werden Tag für Tag weitere Menschen gegen das Coronavirus geimpft – mittlerweile schon viele mit der dritten Impfung, dem sogenna.

Hier sehen Sie laufend aktuelle Zahlen, wie viele Impfungen täglich in Sachsen verabreicht werden, wie hoch die Impfquote im Land ist – und wie das Land im Vergleich zu anderen Bundesländern dasteht.

So ist die Lage in Deutschland

Zählen die mRNA-Mittel von Biontech und Moderna zu den Totimpfstoffen?

Totimpfstoffe, auch als inaktivierte Impfstoffe bekannt, enthalten nur abgetötete Viren, die sich nicht mehr vermehren können. Sie können auch Bestandteile der Erreger enthalten – „diese werden vom Körper als fremd erkannt und regen das körpereigene Abwehrsystem zur Antikörperbildung an, ohne das die jeweilige Krankheit ausbricht“, erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Auch die mRNA-Impfstoffe sind Totimpfstoffe

Streng genommen sind auf Grundlage dieser Definition auch die mRNA-Impfstoffe Totimpfstoffe, weil nichts lebens- oder vermehrungsfähiges in den Mitteln enthalten ist. Sie haben auch keine krankmachende Wirkung und verursachen kein Covid-19.

Zu dieser Einschätzung kommt auch das Robert Koch-Institut (RKI). Auf seiner Homepage schreibt die Gesundheitsbehörde: „Die Covid-19-Impfstoffe enthalten keine vermehrungsfähigen Viren. Insofern können sie mit Totimpfstoffen gleichgesetzt werden.“

mRNA-Impfstoffe verändern nicht die menschliche Erbinformation

Allerdings wird der Begriff „Totimpfstoff“ unter Fachleuten nicht einheitlich verwendet. Wenn die Definition lautet, dass das echte Virus in ganzer Form oder zumindest Teile davon im Impfstoff enthalten sein müssen, sind die mRNA-Impfstoffe im engeren Sinne kein Totimpfstoff, sondern bilden eigene Unterkategorie.

Denn der entscheidende Bestandteil, der die Immunantwort auslösen soll, wird nicht dem echten Virus entnommen. Die mRNA liefert nur eine Bauanleitung für bestimmte Proteine im Körper, die es für die Antikörperbildung braucht. Die Bestandteile der Impfung bauen sich nach der Injektion in kurzer Zeit wieder ab und verändern dabei nicht die menschliche Erbinformation.

Von red/kha/dpa

18.01.2022