Corona: Immer mehr Anlaufpraxen in Sachsen
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Mitteldeutschland Corona: Immer mehr Anlaufpraxen in Sachsen
Region Mitteldeutschland Corona: Immer mehr Anlaufpraxen in Sachsen
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16:19 03.04.2020
Ein Coronatest schafft Klarheit.
Ein Coronatest schafft Klarheit. Quelle: imago
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Leipzig

In Sachsen entstehen immer mehr temporäre Praxen, in denen sich Patienten auf Weisung ihres behandelnden Arztes oder des Gesundheitsamtes wegen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus testen lassen können. Wie die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) am Freitag mitteilte, wurden diese sogenannten Anlaufpraxen im Zusammenwirken von KVS, sächsischen Kliniken und den Landratsämtern eingerichtet.

Diese bestünden mittlerweile in allen Landkreisen und in den Kreisfreien Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz. Bereits vor einigen Wochen sei begonnen worden, die Anlaufpraxen innerhalb weniger Tage einzurichten. In Abhängigkeit der Entwicklung sollen künftig noch weitere Standorte hinzukommen.

Keine offenen Anlaufstellen

Diese Anlaufpraxen seien allerdings keine offenen Anlaufstellen zur Testung auf das Corona-Virus, da die Testkapazitäten zielgerichtet genutzt werden müssten, so die KVS.

Vorstandschef Klaus Heckemann sagte, mit den vorhandenen logistischen und organisatorischen Kapazitäten sei schon vieles umgesetzt und Lösungen gefunden worden. „Doch wäre dies alles nicht möglich ohne den Einsatz unserer sächsischen Ärzte, die unseren Aufruf zur Mithilfe sofort aufgriffen und unmittelbar ihre Bereitschaft bekundeten“, so Heckemann. Ganz besonders diesen Ärzten, dem nichtärztlichen Personal und allen Beteiligten gelte der Dank.

Laut Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) ist bisher etwa jeder zehnte an der Landesuntersuchungsanstalt in Chemnitz durchgeführte Test positiv gewesen.

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Von Roland Herold