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Mitteldeutschland Einsteigerbonus ausgespielt – Sachsens Grünen-Chefin Furtenbacher im Interview
Region Mitteldeutschland Einsteigerbonus ausgespielt – Sachsens Grünen-Chefin Furtenbacher im Interview
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16:55 07.03.2020
Christin Furtenbacher aus Chemnitz. Quelle: Peter Endig/dpa
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Leipzig

Kurz nach ihrer Wahl sprach LVZ.de mit der Grünen-Chefin in Sachsen.
Glückwunsch! Hätten Sie mit einem derartigen Ergebnis gerechnet? Norman Volger hat ja nicht so gut abgeschnitten.

Ich habe mich über mein Ergebnis sehr gefreut. Denn ich habe nicht gewagt, über seine Höhe zu spekulieren. Da spielt natürlich auch der Einsteiger-Bonus eine Rolle und dass ich keinen Gegenkandidaten hatte. Norman Volger macht einen guten Job und hat dem Landesverband viel gegeben. Insofern bin ich überrascht und auch ein wenig traurig über dieses Ergebnis. Das wird ihm nicht gerecht.

Durch die Beteiligung an der Landesregierung müssen sich die Grünen neu sortieren. Was werden Sie als Erstes tun?

So viele Probleme sehe ich gar nicht. Natürlich haben wir die Situation, dass viele nachrücken müssen. Es sind viele Stellen in den Regionalbüros zu besetzen. Wir wählen gerade den Landesvorstand und den Landesparteirat neu. Das alles muss sich einruckeln. Wir müssen die örtlichen Kreisverbände stärker unterstützen, damit das Mitgliederwachstum – wie in den großen Städten – auch dort greift. Es braucht eben auch auf dem Land Unterstützung für grüne Politik.

Sie sind Politikwissenschaftlerin und Stadträtin in Chemnitz. Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

Richtig. Hinzufügen muss man noch, dass ich außerdem im Regionalbüro des Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke gearbeitet habe. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Zum Ausgleich mache ich Yoga, und ich gehe sehr gern Laufen. Chemnitz hat wunderbare Laufstrecken im Küchwald, am Schlossteich oder auch im Chemnitztal. Da gibt es wunderbare Möglichkeiten.

Von Roland Herold

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