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Mitteldeutschland Bayern-Ei: Viele Opfer aus Bayern - aber auch aus Sachsen
Region Mitteldeutschland Bayern-Ei: Viele Opfer aus Bayern - aber auch aus Sachsen
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14:11 30.01.2017
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Regensburg/Dresden

In der Salmonellen-Affäre um Bayern-Ei stammen die weitaus meisten erkrankten deutschen Opfer aus Bayern, aber auch viele aus Sachsen. Dies geht aus einer am Montag von der Staatsanwaltschaft Regensburg veröffentlichten Aufschlüsselung hervor. Demnach kommen von den 86 Personen, die in Deutschland erkrankt sein sollen, 64 aus Bayern. Elf Fälle beziehen sich auf Sachsen, drei auf Hessen, je zwei auf Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Jeweils ein Fall wird den Ländern Brandenburg und Thüringen zugeordnet.

Insgesamt gehen die Ermittler von 187 Fällen aus. Eine Person in Österreich soll infolge der Erkrankung gestorben sein. Von den übrigen 186 Erkrankungsfällen sollen 95 in Österreich, 86 in Deutschland und 6 in Frankreich aufgetreten sein. Wo die Infektion mit Salmonellen passiert ist, ließ sich nur in 18 dieser Fälle ermitteln. Danach soll dies in 13 Fällen in Bayern und in 5 Fällen in Sachsen gewesen sein.

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Die Staatsanwaltschaft Regensburg hatte vor kurzem Anklage gegen den früheren Chef der niederbayerischen Firma Bayern-Ei erhoben, auch wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Er soll im Jahr 2014 über Monate hinweg die Auslieferung von Eiern veranlasst haben, obwohl mehrfach Salmonellen-Verunreinigungen nachgewiesen worden waren.

dpa

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