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Mitteldeutschland Abellio nimmt Zugverkehr wieder auf – Einschränkungen weiterhin möglich
Region Mitteldeutschland Abellio nimmt Zugverkehr wieder auf – Einschränkungen weiterhin möglich
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06:52 10.02.2020
Beim Bahnunternehmen Abellio kommt es aufgrund des Sturmtiefs „Sabine“ zu massiven Verspätungen und Zugausfällen. (Archivbild) Quelle: Martin Schutt/zb/dpa
Halle

Am frühen Montagmorgen hat das Bahnunternehmen Abellio den Zugbetrieb weitestgehend wieder aufgenommen. Lediglich die Streckenabschnitte SangerhausenNordhausen und HaldenslebenFlechtingen (– Oebisfelde) sind momentan wegen Sturmschäden nicht befahrbar, teilte das Unternehmen mit. Für die Strecken wurde ein Busnotverkehr eingerichtet. Zugreisende müssten sich jedoch auf längere Wartezeiten und auf deutlich längere Fahrzeiten einrichten.

Auf allen anderen Strecken, die Abellio in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betreibt, rolle der Verkehr. Allerdings müsse überall mit Verspätungen gerechnet werden, da die Höchstgeschwindigkeit der Züge vorsorglich deutlich herabgesetzt wurde. Es kann momentan auch nicht ausgeschlossen werden, dass es in den kommenden Stunden zu Ausfällen kommt.

Verspätungen sind weiterhin möglich

Bereits am Wochenende mussten Zugreisende mit Verzögerungen rechnen. Abellio setzte die Höchstgeschwindigkeit seiner Regionalzüge vorsichtshalber auf 80 Kilometer pro Stunde herab. Betroffen war das Dieselnetz in Sachsen-Anhalt, das etwa Magdeburg mit dem Salzlandkreis, dem Harz, Stendal und Wolfsburg verbindet. Auch im Süden Sachsen-Anhalts mit den Abellio-Linien zwischen dem Raum Leipzig-Halle, Naumburg, Erfurt, Eichsfeld, Eisenach und Kassel galt das herabgesetzte Tempo.

Zuvor hatte bereits die Deutsche Bahn angekündigt, den Fernverkehr wegen des Sturms vorerst einzustellen. Im Regionalverkehr müssten sich die Reisenden ebenfalls auf Behinderungen einstellen. Die Einschränkungen im Fernverkehr bleiben noch bis mindestens 10 Uhr bestehen.

Von dpa/fbu

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