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12:57 23.01.2019
Eine von der Blauzungen-Krankheit betroffenen Kuh steht in einem Stall eines Bauerhofes. Quelle: Ralf Roeger/dpa
Wiesbaden

Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit zieht immer weitere Kreise. Am Dienstagabend ist die Sperrzone in Hessen ausgeweitet worden – mehr als 11.000 Betriebe sind davon betroffen. Zwar gab es in Hessen bisher noch keinen Fall, allerdings reichen die um Ausbruchsbetriebe in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eingerichteten Sperrgebiete mit einem Radius von mindestens 150 Kilometer bis nach Hessen.

Was ist die Blauzungenkrankheit?

Die Blauzungenkrankheit wird durch Viren verursacht und mittels Mücken von Tier zu Tier übertragen. Die Krankheit wird nicht beim Kontakt mit infizierten Tieren, deren Wolle oder Milch übertragen, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit mitteilt. Sie betrifft vor allem Schafe, Ziegen und Rinder, aber auch beispielsweise Antilopen, Büffel, Hirsche oder Kamele. Ein typisches Symptom ist eine geschwollene, blau gefärbte Zunge. Andere Symptome bei erkrankten Tieren sind zum Beispiel Geschwüre, Wunden oder schmerzende Hufe.

Ist die Blauzungenkrankheit für den Menschen gefährlich?

Für den Menschen ist die Tierkrankheit ungefährlich. Fleisch- und Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden.

Blauzungenkrankheit in Deutschland

Zuletzt wurde die Blauzungenkrankheit 2012 in Deutschland nachgewiesen, teilt das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit. Das änderte sich, als am 12. Dezember 2018 bei einer Routineuntersuchung, bei der bei zwei Tieren ein Ausbruch festgestellt wurde.

Blauzungenkrankheit in anderen Ländern

Auch in Italien, Frankreich und der Schweiz gab es im vergangenen Jahr mehrere Ausbrüche.

Von RND/asu/dpa

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