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Wissen Leitungswasser: Gesund und günstig oder gesundheitsschädigend?
Nachrichten Wissen Leitungswasser: Gesund und günstig oder gesundheitsschädigend?
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07:00 29.05.2019
Leitungswasser ist die kostengünstige Alternative zum Mineralwasser. Bevor es getrunken wird, aber bitte kurz laufen lassen, damit es wirklich frisch ist. Quelle: dpa-tmn
Hannover

Einfach den Hahn aufdrehen und schon können wir das kühle Nass trinken. Kein Schleppen von Wasserkisten und keine Qual bei der Auswahl zwischen Hunderten von Mineralwassern in den Supermärkten. Leitungswasser wird heute nicht mehr nur zum Kochen benutzt: Wir trinken es auch direkt aus der Leitung. In manchen Städten oder Stadtteilen ist das Wasser jedoch sehr kalkhaltig.

Trinkwasser: Qualität wird geprüft

Die Qualität des Trinkwassers ist in Deutschland übrigens in der Trinkwasserverordnung verankert, informiert das Umweltbundesamt. In dieser Verordnung sind gesetzliche Grundlagen, Regelwerke und Empfehlungen enthalten, die in ganz Deutschland für eine gute Qualität des Trinkwassers garantieren sollen.

Leitungswasser: Entlastet Klima und Umwelt

Leitungswasser hat den Vorteil, viel günstiger zu sein als Mineralwasser aus dem Supermarkt und entlastet außerdem Umwelt und Klima, da für den Verzehr keine Flaschen produziert werden müssen, informiert die Verbraucherzentrale. Wichtig ist, das Wasser aus dem Hahn etwas laufen zu lassen – bis zu 30 Sekunden – um wirklich frisches Wasser zu bekommen.

Kalkhaltiges Wasser: Unbedenklich

Wenn das Wasser trüb und weißlich aus dem Hahn kommt, bedeutet das, dass es besonders kalkhaltig ist. Doch keine Sorge, das ist laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) kein Grund, dieses Wasser nicht zu trinken. Studien hätten gezeigt, dass kalkhaltiges Wasser keinerlei negativen Einfluss auf unsere Gesundheit habe. Der einzige Nachteil, den Wasser mit viel Kalk haben kann, ist der Geschmack: Tee oder Kaffee kann geschmacklich darunter leiden, wenn das Wasser zu hart ist. Eine mögliche Lösung sind sogenannte Wasserfilter. Nachteil: Calcium und Magnesium werden auch gefiltert und gehen so verloren und an den Filtern bilden sich schnell Bakterien und Keime.

Bleirohre: Gefährlich für Schwangere

Vorsicht geboten ist bei alten Wasserrohren, die noch aus Blei oder Kupfer bestehen: Blei kann aus den Rohren ins Wasser gelöst werden und schädlich für Schwangere, Säuglinge und Kinder sein. In diesem Fall sollte das Wasser nicht direkt aus der Leitung getrunken werden.

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Von RND/Heidi Becker

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