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18:19 17.04.2019
Mit einem Vakuumsauger werden auch großflächige Teppiche sauber. Quelle: Pixabay
Hannover

Teppiche tragen in vielen Haushalten zu einer gemütlichen Atmosphäre und warmen Füßen bei – und müssen im Laufe der Jahre viel mit ihren Besitzern durchmachen. Ob Krümel, Flecken oder Mottenbefall: Wir haben für Sie die besten Tipps für die Pflege Ihres Teppichs zusammengestellt.

Den Teppich regelmäßig saugen

Das regelmäßige Saugen gilt als Standardprozedur, um Teppiche zu reinigen. Dadurch werden lose Verschmutzungen beseitigt. Besonders gründlich sind Bürstensauger: Durch den mechanischen Antrieb wird der Teppich geklopft und der Schmutz kann sich auch aus tieferen Schichten gut lösen. Wer besonders gründlich saugen will, kann den Staubsauger langsam sowohl längs als auch quer über den Teppich führen.

Staubsaugen schützt vor Schädlingen

Auch gegen Schädlingsbefall hilft eine regelmäßige Reinigung des Teppichs – denn oft legen Kleidermotten auf Naturteppichen und Fellen ihre Eier ab. Stellt man Mottenfraß am Teppich fest, herrscht Handlungsbedarf: Der Teppich sollte in einem textilfreien Raum, etwa einem Kellerraum, einer Garage oder einem Schuppen, isoliert werden. Dort kann man zum Beispiel mit sogenannten Pheromonfallen, also Fallen mit bestimmten Lockstoffen, oder Desinfektionsmitteln gegen die unerwünschten Gäste vorgehen.

Hausmittel gegen Flecken auf dem Teppich

Ob der klassische Rotweinfleck oder ein Marmeladenbrot im freien Fall: Die meisten Teppiche bleiben von Missgeschicken nicht verschont. Doch für jeden Fleck gibt es das passende Hausmittel:

• Mineralwasser: Gerade, wenn der Fleck noch frisch ist, kann ein bisschen Wasser Wunder bewirken. Hierbei ist es wichtig, nicht intuitiv zu reiben. Dadurch arbeitet man die Verschmutzung nur tiefer in den Teppich ein.

• Soda: Besonders bei hartnäckigen Flecken und Verfärbungen ist eine Reinigung mit flüssigem Soda sinnvoll. Mit einem feuchten Tuch tupft man dann die schmutzigen Stellen ab und macht das Tuch immer wieder nass.

• Salz: So schwerwiegend ein Rotweinfleck auch aussieht – das Gegenmittel ist einfach. Streut man etwas Salz auf den Fleck, verfärbt es sich rot und kann anschließend einfach wieder abgesaugt werden. Auch hier gilt: Je schneller gehandelt wird, desto höher ist die Erfolgsrate.

• Zitronensaft: Besonders bei hellen Flecken bietet sich Zitronensaft zur Reinigung an – er bleicht den Fleck aus und sorgt auch dafür, dass der Teppich an der betroffenen Stelle aufgehellt wird.

• Glasreiniger: Auch Glasreiniger wird zum Teppichreinigen häufig verwendet. Er löst selbst festgetrocknete Flecken ohne Rückstände.

• Rasierschaum: Um einen Fleck mit Rasierschaum zu entfernen, wird der Schaum mit einer Bürste eingearbeitet und dann abgesaugt. Wichtig hierbei: Der Schaum sollte möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten und muss ungefärbt sein.

• Backpulver: Das im Backpulver enthaltene Natron ist in der Lage, Schmutz zu lösen und schlechte Gerüche zu vertreiben. Es eignet sich deshalb besonders, um bissige Gerüche wie Hunde- oder Katzenurin loszuwerden. Je nach Hartnäckigkeit des Flecks kann man das Backpulver sogar mehrere Stunden einwirken lassen.

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Was tun, wenn der Teppich unangenehm riecht?

Teppiche liegen funktionsbedingt auf dem Boden und kriegen deshalb allerlei Schmutz und herabfallende Partikel ab. Wird der Teppich außerdem immer direkt nach dem Wischen auf den noch feuchten Fußboden gelegt, ist ein muffiger Geruch die Folge. Hierbei hilft etwa Natron, denn es bindet und neutralisiert Gerüche. Schon 100 Gramm reichen aus, um einen etwa zwei Meter langen Teppich zu reinigen. Riecht der Teppich stark, kann man die Wirkung des Natrons steigern, indem man es mit der Hand einreibt oder besonders lange einwirken lässt. Im Normalfall reicht aber eine Einwirkzeit von einer Nacht – dann muss der Teppich abgesaugt werden.

Tipp: Sollten Sie Schwierigkeiten haben, das Natron per Hand gleichmäßig zu verteilen, behelfen Sie sich mit einem Sieb oder Streuer.

Nassreinigung nur im Sommer

Mit einem speziellen Vakuumsauger lassen sich die meisten Teppiche auch nass reinigen. Hierfür wird zunächst eine Reinigungslösung aufgesprüht. Je nach Teppich können sich die Fasern dabei stark mit Wasser vollsaugen. Eine Nassreinigung sollte man daher am besten im Sommer machen, so dass der Teppich anschließend gut trocknen kann. Kleinere Teppiche können zum Teil auch in der Waschmaschine gewaschen werden – das Etikett gibt Aufschluss.

Wie man Möbeldruckstellen entfernt

Vielen Teppichbesitzern fallen erst beim Verrücken der Möbel unschöne Druckstellen auf, die sich über Jahre hinweg auf dem Teppich gebildet haben. Um die Dellen loszuwerden, reichen einfache Eiswürfel: Die Teppichfasern ziehen sich zusammen und richten sich anschließend beim Auftauen wieder auf. Danach kurz abbürsten – und schon ist die Druckstelle verschwunden.

Grundsätzlich gilt: Je länger die Möbel unbewegt an der gleichen Stelle standen, desto tiefer sind die Druckstellen. Es kann deshalb auch mehr Aufwand nötig sein: Ist die Stelle nach dem ersten Durchgang der Eiswürfelmethode noch sichtbar, kann der Vorgang einfach wiederholt werden.

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Von RND/Jessica Orlowicz

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