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Wissen China: Private Raumfahrtfirma schickt Rakete ins All
Nachrichten Wissen China: Private Raumfahrtfirma schickt Rakete ins All
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14:36 25.07.2019
Eine Trägerrakete von einem privaten chinesischen Raumfahrtunternehmen startet. Die selbst entwickelte Rakete hob in der Wüste Gobi ab. Quelle: Wang Jiangbo/XinHua/dpa
Peking

Erstmals ist einem privaten chinesischen Raumfahrtunternehmen der Start einer Trägerrakete in die Erdumlaufbahn gelungen. Die selbst entwickelte Rakete der Pekinger Firma iSpace hob am Donnerstag vom chinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan in der Wüste Gobi ab, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Demnach brachte die „Hyperbola-1“ zwei Satelliten in den Orbit.

Start: Meilenstein für private Raumfahrtindustrie

Schon zuvor hatten die kommerziellen chinesischen Unternehmen LandSpace und OneSpace versucht, Trägerraketen in die Erdumlaufbahn zu bringen, waren aber gescheitert. Chinesische Staatsmedien bezeichneten den Start am Donnerstag als „Meilenstein“ für Chinas private Raumfahrtindustrie.

In China gibt es Dutzende Firmen, die versuchen, in der privaten Raumfahrt Fuß zu fassen. Der US-Raumfahrtbehörde Nasa zufolge führten Chinas private Unternehmen und der Staat zusammen allein 2018 etwa 30 Raketenstarts durch.

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Pläne: Marsmission mit Raumstation

Im Wesentlichen wird das Raumfahrtprogramm des Landes aber vom Staat unter Kontrolle des Militärs vorangetrieben. Die Regierung hat ambitionierte Pläne im All. Neben weiteren Flügen zum Mond ist so auch eine Marsmission geplant, bei der ein Landefahrzeug samt Rover auf dem roten Planeten abgesetzt werden soll. Außerdem plant China den Bau einer eigenen Raumstation.

Private Raumfahrtunternehmen in den USA sind den Chinesen weit voraus. Das von US-Mogul Elon Musk im Jahr 2002 gegründete SpaceX hat mit seinen Raketen bereits zahlreiche Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht und Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation ISS durchgeführt. Auch Amazon-Chef Jeff Bezos arbeitet mit seiner Firma Blue Origin an ambitionierten Raumfahrtplänen.

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Von RND/dpa

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