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Wissen Abschaffung der iTAN: Das sind die Alternativen zur Papierliste
Nachrichten Wissen Abschaffung der iTAN: Das sind die Alternativen zur Papierliste
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16:46 03.01.2019
Werden ab dem 14. September 2019 nicht mehr im Onlinebanking verwendet: TAN-Listen auf Papier Quelle: picture alliance / imageBROKER
Hannover

Onlinebanking spart Zeit und erleichtert den Überblick über die eigene Finanzsituation. Allerdings sollten Bankkunden darauf achten, dass sie zur Freigabe von Überweisungen und anderer Transaktionen Verfahren nutzen, die eine sehr hohe Sicherheit bieten. Mit den sogenannten indizierten Transaktionsnummern, kurz iTAN-Verfahren, ist ab dem 14. September 2019 Schluss. Zu unsicher, findet die Europäische Union.

Die per Post verschickten Papierlisten mit durchnummerierten Transaktionsnummern (TAN) dürfen dann nicht mehr zur Autorisierung von Überweisungsaufträgen verwendet werden. Kunden müssen zukünftig mithilfe von zwei Faktoren nachweisen, dass sie tatsächlich die Person sind, die zur Ausführung der Bankgeschäfte berechtigt ist. Dazu muss bei elektronischen Zahlungsvorgängen noch ein dynamischer Authentifizierungscode generiert werden. Dies kann über das iTAN-Verfahren technisch nicht dargestellt werden.

Alternativen zur iTAN-Liste

• chipTan (smart-TAN): Experten zufolge sei die bislang gängigste und sicherste Methode das chipTAN-Verfahren. Hierbei generiert ein kleines Gerät, das ähnlich einem Taschenrechner ist, eine TAN. Die Girokarte wird dafür in den TAN-Generator gesteckt. Über das Tastenfeld werden die Daten der aktuellen Überweisung eingetippt. Auf dem Display erscheint dann die TAN. Der kleine Generator muss aber von Kunden für knapp 10 bis 30 Euro selbst gekauft werden. Manche Banken bieten eigene Geräte an, die erworben werden müssen. Die Verwendung von zwei getrennten Geräten macht es Betrügern fast unmöglich, die Verbindung zu manipulieren.

• photoTAN: Dieses Verfahren funktioniert ebenfalls mit einem Lesegerät, das bei der Bank registriert wird. Nachdem die Überweisungsdaten am Computer eingegeben worden sind, wird daraus eine farbige Grafik auf dem Bildschirm erzeugt, die mit dem Lesegerät eingescannt wird. Sobald das Gerät die Grafik erfasst hat, zeigt es die Daten des Auftrags zur Kontrolle an und auch die TAN. Statt des Lesegeräts kann auch eine photoTAN-App auf das Smartphone geladen werden. Dann erscheint nach der Eingabe der Überweisungsdaten eine Schaltfläche für die Anforderung der TAN per App.

• smsTAN (auch mobileTAN oder mTAN): Hier landet eine SMS mit der TAN auf dem bei der Bank registrierten Handy. Die SMS wiederholt den Betrag und mindestens die letzten vier Stellen der Kontonummer (IBAN) des Empfängers. Diese Daten müssen vom Online-Banker überprüft werden. Mit der empfangenen TAN kann dann die Überweisung getätigt werden. Experten empfehlen, die Überweisung nicht über den Internetbrowser desselben Handys zu tätigen, auf dem die SMS mit der TAN empfangen wird. Vereinzelt fallen pro SMS Kosten von rund 10 Cent an.

• QR-TAN: Hier benötigt der Online-Banker ein Smartphone und eine App, mit der man einen QR-Code lesen kann. Dieser QR-Code stellt Daten codiert als quadratisches Bild aus schwarzen und weißen Quadraten dar. Die Überweisungsdaten müssen am Computer eingegeben werden. Danach erscheint der QR-Code auf dem Bildschirm. Die QR-TAN-App muss dann auf dem Smartphone gestartet und der QR-Code eingescannt werden. Die Überweisungsdaten werden noch einmal angezeigt und eine TAN wird generiert.

• pushTAN (AppTAN): Beim PushTAN-Verfahren müssen Kunden auf ihrem Smartphone eine App der Bank einrichten. Die Bank verschickt die Anmeldedaten und einen Code per Post. Wenn eine Überweisung in Auftrag gegeben wird, gibt es eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. In der TAN-App findet der Kunde nach Passwort-Eingabe die benötigte TAN für eine Überweisung. Bei den meisten Banken gibt es dafür eine genaue Anleitung auf der jeweiligen Internetseite.

iTAN-Liste, Flaschenpfand und Porto – Das ändert sich 2019 für Verbraucher

Neben der Abschaffung des iTAN-Verfahrens gibt es eine Reihe an weiteren Änderungen, die 2019 in Kraft treten und Verbraucher betreffen. Dazu zählen unter anderen erhöhte Portokosten für Pakete bis fünf Kilogramm, eine Erweiterung der Pfandpflicht sowie vereinzelte Diesel-Fahrverbote. Eine Übersicht finden Sie hier.

Von RND

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