Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft Gebäudereiniger streiken an deutschen Flughäfen
Nachrichten Wirtschaft Gebäudereiniger streiken an deutschen Flughäfen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:32 08.10.2019
Zwei Gebäudereiniger putzen in rund 27 Meter Höhe das gläserne Dach des World Trade Centers (WTC). Quelle: Sebastian Kahnert/zb/dpa

Mit einem Warnstreik an mehreren deutschen Flughäfen will die IG Bauen-Agrar-Umwelt den Druck im Tarifkonflikt der Gebäudereiniger erhöhen. Am größten deutschen Airport Frankfurt sollte an diesem Dienstag bereits die Nachtschicht der Flugzeugreinigung bestreikt werden, wie die Gewerkschaft mitteilte.

In Berlin und Münster waren weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt, die im westfälischen Fall 24 Stunden dauern sollen. Die Gewerkschaft schließt Beeinträchtigungen des Flugverkehrs nicht aus. An anderen Flughäfen wie München, Düsseldorf, Stuttgart und Hannover sind Protestaktionen wie der "Aufstand der Unsichtbaren" mit weißen Masken geplant.

Lesen Sie auch: Wen trifft die Wirtschaftsflaute - und wen nicht?

Der Tarifkonflikt in der größten deutschen Handwerkssparte mit rund 650.000 Beschäftigten ist nach sechs Verhandlungsrunden festgefahren. Die IG BAU verlangt in den Verhandlungen zum Rahmentarif unter anderem ein Weihnachtsgeld, was von den Arbeitgebern strikt abgelehnt wird. Diese hatten den Vertrag gekündigt, weil sie Teilzeitkräften keine Überstundenzuschläge zahlen wollten.

RND/dpa

Die EU vergibt jährlich Fördergeld in Milliardenhöhe. Dabei kommt es hin und wieder vor, dass im Nachhinein unklar ist, wofür das Geld ausgegeben wurde. Das liegt vor allem an zwei Faktoren.

08.10.2019

Internationale Handelskonflikte belasten die deutschen Exportindustrien. Lichtblick in der schwächelnden Konjunktur ist der Privatkonsum. Dennoch ist das Minus der Bestellungen bei den Betrieben doppelt so hoch wie erwartet.

07.10.2019

Die Windenenergie auf der Nord- und Ostsee soll deutlich stärker ausgebaut werden als bisher angenommen. Die aktuelle Produktion könnte bis 2030 somit fast verdreifacht werden.

07.10.2019