Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft Porto-Hammer: Deutsche Post darf Preise wohl mehr erhöhen als gedacht
Nachrichten Wirtschaft Porto-Hammer: Deutsche Post darf Preise wohl mehr erhöhen als gedacht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:40 10.02.2019
Ein Briefträger bei der Arbeit Quelle: Oliver Berg dpa/lnw
Bonn

Das Briefporto soll einem Bericht zufolge statt im April erst im Sommer steigen, dann aber womöglich stärker als bislang erwartet, nämlich auf bis zu 90 Cent für einen Standardbrief. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Entwurf zur Änderung der Post-Entgeltregulierungsverordnung des Bundeswirtschaftsministeriums.

Bisher hatte die Deutsche Post zum 1. April eine Erhöhung des Briefportos in Aussicht gestellt. Die Bundesnetzagentur beabsichtige der Deutschen Post einen Preiserhöhungsspielraum von 4,8 Prozent zuzugestehen, hatte der Bonner Konzern Mitte Januar mitgeteilt. Beobachtern zufolge hätte das eine Anhebung des Portos für einen Standardbrief von 70 auf 80 Cent nach sich gezogen.

So will die Regierung das Porto-System umstellen

Der Zeitung zufolge gesteht das Ministerium der Post nun eine höhere Umsatzrendite zu. Dazu werde der bisher gebräuchliche europäische Vergleichsmaßstab zugunsten der Post angepasst.

Durch die neuen Vorgaben werde die Bundesnetzagentur, welche die Portoanträge der Post genehmigen muss, gezwungen, einen größeren Erhöhungsspielraum einzuräumen. Aus der Branche hieß es dem Bericht zufolge, es sei eine Anhebung in Richtung 85 bis sogar 90 Cent denkbar. Voraussichtlich wären die neuen Preise drei Jahre gültig.

Lesen Sie hier:
Post holt Briefe nicht ab – Empfänger warten wochenlang

Von RND/dpa

Darauf mussten Zucker-Drink-Fans lange warten: Coca-Cola bringt eine neue Geschmacksrichtung auf den Markt. Was kann das neue Produkt?

10.02.2019

Vorsicht beim Rückruf: Die Bundesnetzagentur hat zuletzt wieder mehr Beschwerden über sogenannte Ping-Anrufe verzeichnet, mit denen Betrüger Handynutzer zu kostspieligen Rückrufen im Ausland verleiten. Und ein zentraler Schutzmechanismus für Verbraucher ist derzeit ausgesetzt.

10.02.2019

Neue Zölle, weniger Import der Briten – ein ungeregelter Brexit wird europaweite Folgen haben. Als größte Volkswirtschaft im europäischen Raum könnte dies in Deutschland eine Reihe an Jobverlusten nach sich ziehen. Besonders eine Branche dürfte laut der Studie davon am stärksten betroffen sein.

10.02.2019