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Wirtschaft Nach Portoerhöhung: Der Deutschen Post gehen die Briefmarken aus
Nachrichten Wirtschaft Nach Portoerhöhung: Der Deutschen Post gehen die Briefmarken aus
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12:01 05.07.2019
Das Versenden eines Standardbriefs im Inland kostet seit Anfang Juli 80 Cent statt vorher 70 Cent. Quelle: Fabian Sommer/dpa
Hannover

Der Ärger bei einigen Kunden der Deutschen Post ist groß: Gerade erst hat der Konzern das Porto für Standardbriefe auf 80 Cent erhöht – und nun fehlen die Briefmarken, mit denen Briefe richtig frankiert werden können. Die sind offenbar vielerorts ausverkauft, wie Nutzer in sozialen Medien berichten.

Besonders betroffen sind demnach die Ergänzungsmarken, mit deren Hilfe Postkunden ihre alten Marken weiterverwenden können. Seit dem 1. Juli müssen Kunden einen Standardbriefs mit 80 Cent statt bisher 70 Cent frankieren.

Doch weil die Ergänzungsmarken fehlen, klappt es vielerorts nicht, die alten 70-Cent-Marken noch zu verwenden. Zwar können die Ergänzungsmarken auch über das Internet gekauft und ausgedruckt werden – aber davon machen vor allem ältere Postkunden bislang nicht immer Gebrauch.

Wie die Tageszeitung „Rheinische Post“ („RP“) berichtet, hat die Deutsche Post die Probleme mittlerweile bestätigt. „Wegen hoher Nachfrage kommt es aktuell zu Lieferverzögerungen“, teilte die Post am Donnerstag mit.

Nach Angaben der „RP“ hatte der Briefkonzern erst zu spät begonnen, die Ergänzungsmarken zu drucken. Die Portoerhöhung wurde erst am 19. Juni von der zuständigen Bundesnetzagentur genehmigt – und erst im Anschluss seien die Druckerpressen angeworfen worden, so die „RP“.

Während die Post kurzzeitig angekündigt hatte, noch unzureichend frankierte Briefe anzunehmen, ist die Kulanzzeit nun offenbar bereits vorbei. Ab sofort müsse korrekt frankiert werden, teilte die Post mit. Nach Auskunft des Unternehmens sind die Engpässe mittlerweile behoben oder würden „schnell abgearbeitet“.

Von RND/Christoph Höland

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