Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft BMW zahlt 1,6 Millionen Dollar in Diskriminierungsfall
Nachrichten Wirtschaft BMW zahlt 1,6 Millionen Dollar in Diskriminierungsfall
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:55 09.09.2015
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
BMW hat einen Rechtstreit in den USA mit einem teuren Vergleich beigelegt. Dem Autohersteller wurde Diskriminierung vorgeworfen. Quelle: Uli Deck
Anzeige
Greenville

Geklagt hatten Logistikmitarbeiter des Werks in South Carolina. Die Angestellten fühlten sich benachteiligt, weil BMW beim Wechsel eines Subunternehmers im Jahr 2008 auf Nachforschungen bestanden haben soll, um herauszufinden, ob es bei ihnen kriminelle Vorgeschichten gab. Das traf offenbar in diversen Fällen zu, was zu Jobverlusten führte.

Dem zuständigen Bezirksgericht zufolge bestanden etliche Mitarbeiter die Tests nicht, die zuvor bereits Stellen hatten und sich beim Wechsel des Subunternehmens neu bewerben mussten. Bei den Betroffenen soll es sich zu 80 Prozent um Afroamerikaner gehandelt haben. Zum Vergleich zählt auch, dass BMW ihnen Jobmöglichkeiten anbietet.

Anzeige

BMW stimmte zwar dem Vergleich zu, geht aber davon aus, sich korrekt verhalten zu haben und streitet die Diskriminierungsvorwürfe ab. Die Nachforschungen über die Mitarbeiter hätten der Sicherheit aller gedient, die im BMW-Werk tätig seien, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Praxis sei aber inzwischen abgeschafft worden.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 09.09.2015
Deutsche Presse-Agentur dpa 09.09.2015
Anzeige