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Wirtschaft Arbeitszeit für Minijobber sinkt durch höheren Mindestlohn
Nachrichten Wirtschaft Arbeitszeit für Minijobber sinkt durch höheren Mindestlohn
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22:49 28.12.2016
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt, dass die Arbeitszeit für Minijobber durch den höheren Mindestlohn 2017 um zwei Stunden sinkt. Quelle: dpa
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Hannover

„Die Arbeitszeit bei Minijobbern wird von heute 52,9 Stunden im Monat auf höchstens 50,9 Stunden im Monat sinken“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), zu dem diese Zeitung gehört.

Die Stundenzahl ergebe sich aus der Verdienstgrenze für Minijobs von 450 Euro im Monat und dem neuen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde, so Körzell weiter. „Das ist simple Mathematik. Ab Januar arbeiten viele Minijobber zwei Stunden im Monat weniger.“

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Körzell warnte davor, die Reduzierung zu ignorieren. „Wir raten den Unternehmen, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und die Arbeitszeit entsprechend zu reduzieren“, sagte er dem RND. Die Rechtslage sei eindeutig. „Wenn die Stundenzahl nicht reduziert wird, ist das ein Verstoß gegen das Mindestlohngesetz. Der kann geahndet werden, wenn das durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit auffällt.“

Von RND