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Promis „Sollen wir Frauen 2019 etwa zu Hause bleiben?“: Wolke Hegenbarth kämpft für öffentliches Stillen
Nachrichten Promis „Sollen wir Frauen 2019 etwa zu Hause bleiben?“: Wolke Hegenbarth kämpft für öffentliches Stillen
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21:52 03.10.2019
Vor einem Monat sind Schauspielerin Wolke Hegenbarth und ihr Freund Oliver Eltern geworden. Quelle: imago images / Future Image

Vor einem Monat ist Schauspielerin Wolke Hegenbarth zum ersten Mal Mutter geworden. Seitdem stillt sie ihren Sohn auch in der Öffentlichkeit – und zieht sich den Unmut ihrer Umwelt zu. Nun wehrt sich Wolke Hegenbarth mit einem Post auf Instagram. Unter einem Foto ihres Sohnes schrieb sie: „Sollen wir Frauen im Jahr 2019 etwa zu Hause bleiben, um zu stillen? Monatelang? Auf diese Idee komme ich gar nicht klar. Was ist mit der Emanzipation passiert? Endet sie dort, wo das Muttersein aufhört? Ich hoffe nicht!!!“

Auch wenn sich Selbstbestimmung und Kinderpflege eine Zeit lang im Weg stehen würden, „finde ich es gerade wichtig, nicht völlig aus dem eh schon reduzierten Sozialleben auszuscheiden. Nur weil ich Mutter bin, bin ich ja kein Mensch ohne Bedürfnisse.“ Bisher fand die Künstlerin Stillen einfach nur normal. „Alle meine Freundinnen stillen ihre Kinder. Ob drinnen oder draußen. Eben da, wo der kleine Hunger kommt. Und ich frage mich, seit wann das nicht mehr als normal gilt? Was gibt es Natürlicheres als Stillen? Ja. Gut. Sex vielleicht. Aber dann (meistens so 9 Monate später) eben Stillen!"

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Auf dieses Foto aus meiner Story vom Wochenende haben sich hunderte Frauen mit persönlichen, positiven, ermunternden Nachrichten bei mir gemeldet. Zu meiner großen Überraschung! Bis dato fand ich stillen einfach nur normal. Alle meine Freundinnen stillen ihre Kinder. Ob drinnen oder draußen. Eben da, wo der kleine Hunger kommt. Und ich frage mich, seit wann das nicht mehr als normal gilt? Was gibt es natürlicheres als stillen? Ja. Gut. Sex vielleicht. Aber dann (meistens so 9 Monate später) eben stillen! . Sollen wir Frauen im Jahr 2019 etwa zu Hause bleiben um zu stillen? Monatelang? Auf diese Idee komme ich gar nicht klar. Was ist mit der Emanzipation passiert? Endet sie dort wo das Muttersein aufhört? Ich hoffe nicht!!! Auch wenn sich Selbstbestimmung und Kinderpflege sicher eine Zeit lang im Weg stehen, finde ich es gerade wichtig, nicht völlig aus dem eh schon reduzierten Sozielleben auszuscheiden. Nur weil ich Mutter bin, bin ich ja kein Mensch ohne Bedürfnisse. Für mich sind soziale Bindungen das wichtigste. Das Miteinander und der Austausch mit anderen. Das Aufladen der eigenen Batterien um wieder voll und ganz geben zu können. Und dazu gehört für mich eben auch Bewegungsfreiheit. Ich würde sagen, jede so wie sie kann und will ❤️ In diesem Sinne, Prost! . Feuer frei für die Kommentarspalten! #ichbindannmalweg #normalizebreastfeeding (Werbung für Marken im Hintergrund ist Zufall, unbeabsichtigt und unbezahlt )

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RND/kiel

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