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Politik Zwei Bundeswehr-Kampfjets kollidieren in der Luft
Nachrichten Politik Zwei Bundeswehr-Kampfjets kollidieren in der Luft
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17:53 24.06.2019
Zwei der bekannten Bundeswehr-Kampfjets „Eurofighter“ sind in Mecklenburg-Vorpommern kollidiert.                                          Quelle: Christophe Gateau/dpa
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Berlin

Beim schwersten Unglück der Bundeswehr seit Jahren sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei „Eurofighter“ nach einer Kollision in der Luft abgestürzt. Ein Pilot konnte sich bei dem Unfall am Montag mit dem Schleudersitz retten. Das Schicksal des zweiten war zunächst ungewiss, später dann die traurige Gewissheit: Die in der Nähe der Absturzstelle entdeckten Leichenteile stammen vom zweiten Piloten. 

Die zwei Flugzeuge stießen bei Luftkampfübungen zusammen und stürzten ab. Die Piloten konnten die Schleudersitz betätigen, wie die Luftwaffe mitteilte. Die „Eurofighter“ seien nicht bewaffnet gewesen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen flog am Nachmittag in das Unglücksgebiet an der Mecklenburgischen Seenplatte, die eine beliebte Urlaubsregion ist. Sie wollte dort auch den Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, und Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) treffen.

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Das Unglück wurde laut Luftwaffe vom Piloten eines dritten Kampfjets beobachtet. Diese habe von zwei Fallschirmen berichtet, die zu Boden gegangen seien. Einen der beiden Piloten bargen Rettungsmannschaften lebend aus einer Baumkrone. Bei der Suche nach dem zweiten Piloten wurden nach Angaben aus dem Verteidigungsministerium auch zivile und militärische Hubschrauber eingesetzt.

Die abgestürzten Flugzeuge gehörten zum Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“, das in Laage bei Rostock stationiert ist. Seine Hauptaufgabe ist die Ausbildung der deutschen „Eurofighter“-Piloten. Bei Bedarf ist das Geschwader gemeinsam mit zwei anderen Jagdverbänden auch für die Sicherung des deutschen Luftraums zuständig. Beide „Eurofighter“ waren nach Angaben der Luftwaffe nicht bewaffnet.

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Hier sehen Sie den Absturz auf Video: