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Nachrichten Politik Wirtschaft zurückhaltend bei künstlicher Intelligenz
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08:51 26.10.2019
Ein Mann hält am Stand des Unternehmens Festo auf der Hannover Messe die Hand eines bionischen Roboters. Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Bislang setzt jedes zehnte Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland bereits künstliche Intelligenz (KI) ein. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt, auf Basis einer Befragung der Geschäftsführer von 681 Unternehmen. Anfang kommender Woche findet in Dortmund der diesjährige Digitalgipfel der Bundesregierung statt.

„Von den befragten Unternehmen aus Industrie und industrienahen Dienstleistungen gaben insgesamt gut 10 Prozent im Frühjahr 2019 an, KI einzusetzen“, heißt es in der IW-Untersuchung. 71 Prozent der befragten Unternehmen haben auch für die Zukunft nicht vor, mit künstlicher Intelligenz zu arbeiten. Bei 19 Prozent sind dagegen entsprechende Anwendungen in Vorbereitung.

Bei knapp 60 Prozent der Unternehmen, die KI einsetzen, wird die Technologie bereits für Dienstleistungen genutzt, bei 43,5 Prozent ist sie Bestandteil von Produkten. Damit seien Anwendungen von künstlicher Intelligenz in Industrie und industrienahen Dienstleistungen zwar „noch nicht besonders hoch ausgeprägt, aber die Unternehmen, die KI nutzen, sind tendenziell fortgeschritten“.

„Erhebliches Potenzial“

Skepsis gegenüber der Technologie ist offenbar weit verbreitet – insbesondere bei Firmen, die sie nicht anwenden. „40 Prozent sehen KI als Risiko für ihr Unternehmen und nur etwa 36 Prozent als Chance“, heißt es in der Studie. Die IW-Forscher gehen davon aus, dass sich die jährlichen Investitionen der befragten Unternehmen in künstliche Intelligenz zuletzt bei etwa einem Prozent des Jahresumsatzes lagen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass künftig immer mehr Unternehmen auf Verfahren, Produkte und Dienstleistungen mit künstlicher Intelligenz setzen werden: „KI weist ein erhebliches Potenzial für die deutschen Unternehmen auf.“

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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