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Politik Wegen Trumps Mauer: Weniger Geld für US-Einrichtungen in Deutschland
Nachrichten Politik Wegen Trumps Mauer: Weniger Geld für US-Einrichtungen in Deutschland
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19:07 05.09.2019
US-Präsident Donald Trump im Jahr 2018 bei einem Zwischenstopp auf dem Stützpunkt der US-Luftwaffe in Ramstein. Nun reduziert er die Investitionen in den Stützpunkt. Quelle: Shealah Craighead/White House/dp
Berlin

Um den Bau einer Mauer nach Mexiko zu finanzieren, verschiebt die US-Regierung offenbar auch Bauaufträge für Militäreinrichtungen in Deutschland - darunter auch Schulen. Aufgehalten würden Aufträge außerhalb der USA mit einem Wert von über 1,8 Milliarden Dollar, berichtet das National Public Radio (NPR) unter Berufung auf eine interne Liste des US-Verteidigungsministeriums.

Die größten Anteil der zurückgestellten Investitionen betrifft mit rund 465 Millionen Dollar US-Einrichtungen in Japan. US-Einrichtungen in Deutschland liegen an zweiter Stelle. Hier werden rund 363 Millionen Dollar weniger investiert. Die größte Summe wird vom US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein abgezogen. Betroffen sind auch der US-Truppenübungsplatz im bayerischen Grafenwoehr, sowie Schulbauten in US-Kasernen in Stuttgart, in Wiesbaden und im rheinland-pfälzischen Spangdahlem.

Besser in Schulen als die Mauer investieren

Der Verteidigungsexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Tobias Lindner, sagte, Konsequenzen für die Sicherheitspolitik seien nicht zu erwarten. „Auch wenn die Auswirkungen auf die militärischen Fähigkeiten der USA in Europa sehr überschaubar sein dürften, ist das Geld aus dem US-Verteidigungsetat doch beispielsweise besser in Unterkünften oder Schulen für Angehörige der Soldaten investiert als in eine Mauer zu Mexiko“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Zum Anschauen: Reportage aus dem amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet

Von Daniela Vates/RND

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