Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Scheuer versichert: Boeing 737 Max 8 darf erst nach Aufklärung wieder fliegen
Nachrichten Politik Scheuer versichert: Boeing 737 Max 8 darf erst nach Aufklärung wieder fliegen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:10 14.03.2019
Verkehrsminister Andreas Scheuer Quelle: imago images / Emmanuele Contini
Berlin

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will einer Wiederöffnung des deutschen Luftraums für Flugzeuge vom Typ der Boeing-Unglückmaschine erst nach Klärung aller Sicherheitsfragen zustimmen. „Das Flugzeug ist ein sehr sicheres Verkehrsmittel. Bei dem Flugzeugtyp Boeing 737 max 8 und 9 haben wir Zweifel“, sagte Scheuer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Darum bleibt für diese Maschinen der deutsche Luftraum so lange gesperrt, bis der Hersteller alle Zweifel ausgeräumt und alle Fragen beantwortet hat.“ Scheuer sagte, Sicherheit habe weiterhin höchste Priorität: „Dafür sorgt auch der enge Austausch der europäischen und internationalen Luftsicherheitsbehörden.“

Der europäische Flugraum war am Dienstag für Flugzeuge von Typ der Unglücksmaschine geschlossen worden. Am Mittwochabend zogen die USA nach.

Frankreich überprüft die Blackbox

Nach dem Absturz der Maschine der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines sind die beiden Flugschreiber in Frankreich angekommen. Die sogenannten Blackboxes seien am Pariser Flughafen Charles de Gaulle eingetroffen, teilte die französische Luftsicherheitsbehörde Bureau d’Enquêtes et d’Analyses (BEA) am Donnerstag mit.

Mehr zum Thema Boeing 737

Bericht: Chef von Boeing telefoniert nach Absturz mit Trump

Bericht: Europäische Luftfahrtbehörde verfügt Startverbot für Boeings Krisenflieger

Ratgeber: Was man gegen seine Flugangst tun kann

Bericht: Wie sicher ist die Boeing 737? Drängende Fragen nach Flugzeugabsturz

Sie sollen am Nachmittag zur Auswertung in die Büros der BEA gebracht werden. Die BEA hatte zuvor via Twitter mitgeteilt, die äthiopischen Behörden hätten bei der Untersuchung der Flugschreiber um Unterstützung gebeten.

Bei dem Absturz am Sonntag in Äthiopien waren alle 157 Menschen an Bord der relativ neuen Maschine ums Leben gekommen. Die sogenannten Blackboxes zeichnen den Sprechfunk im Cockpit und alle Flugdaten auf, weswegen sie für die Klärung der Unglücksursache entscheidend sein könnten. Für gewöhnlich werden die Flugschreiber nach Unglücken ins Land des Flugzeugherstellers geschickt, was in diesem Fall die USA gewesen wären.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

Die Bewegung „Parents for Future“ unterstützt junge Klimaaktivisten. Doch nicht nur die Jungen, auch die Eltern müssen heftige Kritik aushalten. Diese sei „noch militanter als während der Flüchtlingskrise“, berichtet ein Vater.

14.03.2019

Hoffnung für Werft und Dreimastbark: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gibt weitere elf Millionen Euro zum Weiterbau des Segelschulschiffes „Gorch Fock“ frei. Der Aufsichtsrat des Schiffbaubetriebes sieht positive Signale. Für den Steuerzahler wird es teuer.

14.03.2019

„Süddeutsche Zeitung“ und NDR berichten, dass in den letzten Wochen rund 100 Drohmails an Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens verschickt worden seien. Die grüne Innenexpertin Irene Mihalic findet, Vorfälle dieser Art würden nicht ernst genug genommen.

14.03.2019